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Porte de Gênes
Das alte Stadttor mit Zugbrücke aus dem 16. Jahrhundert – einst der einzige Zugang zur Festungsstadt und bis heute ihr eindrucksvoller Auftakt.
◆ STADTVIERTEL · BONIFACIO
Die Oberstadt von Bonifacio ist eine in den Fels gebaute Festungswelt. Hinter der Porte de Gênes mit ihrer alten Zugbrücke beginnen die engen Gassen zwischen hohen, schmalen genuesischen Bürgerhäusern, deren Mauern Jahrhunderte überdauert haben. Treppenwege führen zur Église Sainte-Marie-Majeure mit ihrer Loggia, zum Bastion de l'Étendard und auf die Wehrgänge, die den Felsrücken sichern. Am westlichen Ende, hinter dem Seemannsfriedhof, steht man plötzlich über dem offenen Meer – mit dem Blick auf die berühmte Klippensilhouette und, an klaren Tagen, bis nach Sardinien.
Die Oberstadt war über fünf Jahrhunderte das eigentliche Bonifacio – ein genuesischer Vorposten, dessen Bürger eigene Privilegien und einen ligurischen Dialekt pflegten und dessen Loyalität nach Genua statt nach Korsika reichte. Der Zugang führte und führt durch die Porte de Gênes, ein Tor mit einer Zugbrücke aus dem 16. Jahrhundert, hinter dem sich die Stadt wie ein steinernes Labyrinth auf dem schmalen Felsrücken zusammendrängt. Die Häuser stehen hoch und eng, oft über vier oder fünf Stockwerke – Platz war auf dem Riegel über den Klippen immer knapp.
Im Zentrum erhebt sich die Église Sainte-Marie-Majeure, die älteste Kirche der Stadt, deren Loggia einst als Versammlungsort der Bürger diente und unter der Regenwasser in unterirdischen Zisternen gesammelt wurde. Nicht weit davon wacht das Bastion de l'Étendard über die Befestigung; in seinen Räumen erinnert eine kleine Ausstellung an die Belagerungen, die Bonifacio überstanden hat. Über allem laufen die Wehrgänge, von denen sich der Blick über Hafen, Maquis und Meer öffnet.
Am westlichen Felsende, jenseits der Wohngassen, liegt der Seemannsfriedhof mit seinen weißen Kapellen, und dahinter endet der Fels abrupt über dem Wasser. Von hier hat man den klassischen Blick auf die unterspülte Klippe und die Häuser, die über dem Abgrund zu schweben scheinen. travelperfect rät, früh oder spät zu kommen: Wenn die Ausflugsschiffe abgelegt haben und die Tagesgäste fort sind, gehören die Gassen wieder der Stadt – und dem Wind, der vom Meer heraufzieht.
01 · Highlights
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Das alte Stadttor mit Zugbrücke aus dem 16. Jahrhundert – einst der einzige Zugang zur Festungsstadt und bis heute ihr eindrucksvoller Auftakt.
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Die älteste Kirche der Stadt mit ihrer offenen Loggia, einst Versammlungsort der Bürger, über unterirdischen Wasserzisternen.
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Das mächtige Bollwerk der Befestigung mit kleiner Ausstellung zur Geschichte der Belagerungen und Panoramablick über das Meer.
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Der stille Friedhof mit weißen Kapellen am westlichen Felsende, von dem aus sich der berühmte Blick auf die Klippen öffnet.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Zu Fuß über die steilen Aufstiege Montée Rastello und Montée St-Roch ab dem Hafen, was etwa zehn bis fünfzehn Minuten dauert. Wer den Anstieg meiden will, nimmt das Touristenbähnchen, das von der Marina hinauffährt. Festes Schuhwerk ist auf den Pflastergassen empfehlenswert.
Die Porte de Gênes mit Zugbrücke, die Église Sainte-Marie-Majeure mit ihrer Loggia, das Bastion de l'Étendard und die Wehrgänge mit Meerblick. Am westlichen Felsende lohnt der Weg zum Seemannsfriedhof, von dem aus sich der berühmte Blick auf die Klippen öffnet.
Tagsüber, besonders im Hochsommer, ja – dann füllen sich die Gassen mit Tagesgästen. Wer früh am Morgen oder am Abend kommt, erlebt die Haute Ville deutlich ruhiger und atmosphärischer, wenn das Licht die Kalkmauern golden färbt.
Ja, einige Boutique-Hotels und Gästehäuser liegen in den genuesischen Häusern der Oberstadt – mit Charme, aber meist ohne Aufzug und mit schmalen Treppen. Wer die Festungsstadt am Morgen und Abend für sich haben möchte, ist hier richtig.
07 · In der Nähe
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