📍 41.39°N · 9.16°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Bonifacio

◆ STADTVIERTEL · BONIFACIO

Haute Ville.
die Festungsstadt auf dem Kalkfelsen

Die Oberstadt von Bonifacio ist eine in den Fels gebaute Festungswelt. Hinter der Porte de Gênes mit ihrer alten Zugbrücke beginnen die engen Gassen zwischen hohen, schmalen genuesischen Bürgerhäusern, deren Mauern Jahrhunderte überdauert haben. Treppenwege führen zur Église Sainte-Marie-Majeure mit ihrer Loggia, zum Bastion de l'Étendard und auf die Wehrgänge, die den Felsrücken sichern. Am westlichen Ende, hinter dem Seemannsfriedhof, steht man plötzlich über dem offenen Meer – mit dem Blick auf die berühmte Klippensilhouette und, an klaren Tagen, bis nach Sardinien.

Auf dem Kalkfelsen über dem Hafen, hinter den Stadtmauern
Lage
Genuesische Gassen, Wehrgänge, Klippenblicke
Charakter
Erstbesucher, Geschichtsfans, Spaziergänger und Fotografen
Gut für
Früher Morgen oder Abend, wenn die Tagesgäste fort sind
Beste Zeit

Hinter den Mauern der genuesischen Bastion

Die Oberstadt war über fünf Jahrhunderte das eigentliche Bonifacio – ein genuesischer Vorposten, dessen Bürger eigene Privilegien und einen ligurischen Dialekt pflegten und dessen Loyalität nach Genua statt nach Korsika reichte. Der Zugang führte und führt durch die Porte de Gênes, ein Tor mit einer Zugbrücke aus dem 16. Jahrhundert, hinter dem sich die Stadt wie ein steinernes Labyrinth auf dem schmalen Felsrücken zusammendrängt. Die Häuser stehen hoch und eng, oft über vier oder fünf Stockwerke – Platz war auf dem Riegel über den Klippen immer knapp.

Im Zentrum erhebt sich die Église Sainte-Marie-Majeure, die älteste Kirche der Stadt, deren Loggia einst als Versammlungsort der Bürger diente und unter der Regenwasser in unterirdischen Zisternen gesammelt wurde. Nicht weit davon wacht das Bastion de l'Étendard über die Befestigung; in seinen Räumen erinnert eine kleine Ausstellung an die Belagerungen, die Bonifacio überstanden hat. Über allem laufen die Wehrgänge, von denen sich der Blick über Hafen, Maquis und Meer öffnet.

Am westlichen Felsende, jenseits der Wohngassen, liegt der Seemannsfriedhof mit seinen weißen Kapellen, und dahinter endet der Fels abrupt über dem Wasser. Von hier hat man den klassischen Blick auf die unterspülte Klippe und die Häuser, die über dem Abgrund zu schweben scheinen. travelperfect rät, früh oder spät zu kommen: Wenn die Ausflugsschiffe abgelegt haben und die Tagesgäste fort sind, gehören die Gassen wieder der Stadt – und dem Wind, der vom Meer heraufzieht.

Haute Ville Bonifacio

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

Bastion de l'Étendard
Église Sainte-Marie-Majeure Bonifacio

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Haute Ville

La Stella d'Oro

Haute Ville

Cantina Doria

Haute Ville

U Castille

04 · Hotels

Hier übernachten.

Haute Ville

Hôtel Genovese

ab 220 €/Nacht

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Steiler Fußweg ab dem Hafen über die Montée Rastello und Montée St-Roch; alternativ das Touristenbähnchen
Beste Zeit
Früher Morgen oder Abend, wenn die Tagesgäste die Gassen verlassen haben
Gut für
Bummeln, Fotografieren, Geschichte und Klippenblicke
Preisniveau
Touristisch gehoben an den Hauptgassen, fairer in den Seitenwegen
Insider-Tipp
Den klassischen Blick auf die Stadt hat man vom Friedhof am Felsende und von den Wehrgängen Richtung Westen

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie kommt man zur Oberstadt hinauf?

Zu Fuß über die steilen Aufstiege Montée Rastello und Montée St-Roch ab dem Hafen, was etwa zehn bis fünfzehn Minuten dauert. Wer den Anstieg meiden will, nimmt das Touristenbähnchen, das von der Marina hinauffährt. Festes Schuhwerk ist auf den Pflastergassen empfehlenswert.

Was sollte man in der Oberstadt unbedingt sehen?

Die Porte de Gênes mit Zugbrücke, die Église Sainte-Marie-Majeure mit ihrer Loggia, das Bastion de l'Étendard und die Wehrgänge mit Meerblick. Am westlichen Felsende lohnt der Weg zum Seemannsfriedhof, von dem aus sich der berühmte Blick auf die Klippen öffnet.

Ist die Oberstadt sehr touristisch?

Tagsüber, besonders im Hochsommer, ja – dann füllen sich die Gassen mit Tagesgästen. Wer früh am Morgen oder am Abend kommt, erlebt die Haute Ville deutlich ruhiger und atmosphärischer, wenn das Licht die Kalkmauern golden färbt.

Kann man in der Oberstadt übernachten?

Ja, einige Boutique-Hotels und Gästehäuser liegen in den genuesischen Häusern der Oberstadt – mit Charme, aber meist ohne Aufzug und mit schmalen Treppen. Wer die Festungsstadt am Morgen und Abend für sich haben möchte, ist hier richtig.

07 · In der Nähe

Weiter erkunden.

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travelperfect · Aktualisiert 18. Juni 2026