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Escalier du Roi d'Aragon
187 in den Fels gehauene Stufen, die steil zum Meer hinabführen – mit Blick auf die unterspülte Klippe und eine der dramatischsten Aussichten Korsikas.
◆ STADTVIERTEL · BONIFACIO
Wo der Felsen der Oberstadt nach Westen abbricht, beginnt das Reich der Klippen. Senkrechte Kalkwände fallen hier achtzig Meter ins Meer, vom berühmten Felsturm Grain de Sable, der vor der Küste aus dem Wasser ragt, bis zum Phare de Pertusato, dem Leuchtturm am südlichsten Punkt Korsikas. Küstenpfade ziehen durch das duftende Maquis am Rand des Abgrunds, mit Blick auf die unterspülten Wände und, an klaren Tagen, bis nach Sardinien. Mitten im Fels stürzt der Escalier du Roi d'Aragon mit seinen 187 Stufen steil zum Wasser hinab – die dramatischste Seite einer ohnehin dramatischen Stadt.
Die Klippen von Bonifacio sind aus weißem Kalk, den die Brandung über Jahrtausende unterspült hat – mancherorts so weit, dass die Häuser der Oberstadt über dem Nichts zu hängen scheinen. Das bekannteste Wahrzeichen dieser Küste ist der Grain de Sable, ein hoher Felsturm, der vor den Wänden aus dem Meer ragt und der Sage nach von einem Riesen abgebrochen wurde. Vom Aussichtspunkt über der Küste hat man ihn am besten im Blick, eingerahmt von türkisblauem Wasser.
Mitten in den Fels ist der Escalier du Roi d'Aragon geschlagen, eine steile Treppe aus 187 Stufen, die fast senkrecht zum Meer hinabführt. Der Legende nach errichteten sie die Truppen Alfons' V. von Aragon während der Belagerung von 1420 in einer einzigen Nacht; tatsächlich diente sie wohl dem Zugang zu einer Süßwasserquelle am Fuß der Wand. Der Abstieg ist kurz, aber kräftig – und belohnt mit einem der spektakulärsten Blicke der Insel.
Von der Stadt führen Küstenpfade durch das Maquis nach Süden zum Phare de Pertusato, dem Leuchtturm am südlichsten Festlandpunkt Korsikas. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke auf die Klippen, die Inseln und die Meerenge. travelperfect rät, die Wanderung am Morgen oder am späten Nachmittag zu unternehmen, wenn die Hitze nachlässt – mit festem Schuhwerk, Sonnenschutz und genug Wasser, denn Schatten gibt es auf den Felsen kaum.
01 · Highlights
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187 in den Fels gehauene Stufen, die steil zum Meer hinabführen – mit Blick auf die unterspülte Klippe und eine der dramatischsten Aussichten Korsikas.
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Der berühmte Felsturm, der vor den Klippen aus dem Meer ragt – vom Aussichtspunkt über der Küste am eindrucksvollsten zu sehen.
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Der Leuchtturm am südlichsten Punkt Korsikas, erreichbar über einen Küstenpfad durchs Maquis mit weitem Blick auf die Meerenge.
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06 · Häufige Fragen
Der Abstieg über die 187 steilen Felsstufen ist kurz, aber kräftig, und der Wiederaufstieg fordert Kondition. Festes Schuhwerk ist wichtig, da die Stufen bei Nässe rutschig sein können. Wer schwindelfrei ist und gut zu Fuß, wird mit einem spektakulären Blick auf die Klippe belohnt.
Der Grain de Sable ist ein markanter Felsturm, der vor den Klippen Bonifacios aus dem Meer ragt und der Legende nach von einem Riesen abgebrochen wurde. Am besten sieht man ihn vom Aussichtspunkt über der Küste oder von einem Boot aus, das entlang der Klippen fährt.
Ja, ein Küstenpfad führt vom Südrand der Stadt durch das Maquis zum Phare de Pertusato am südlichsten Punkt Korsikas. Der Weg ist gut zu gehen, bietet aber kaum Schatten – daher früh oder spät starten, Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Unterwegs öffnen sich weite Blicke auf Klippen und Meerenge.
Direkt an den Klippen nicht – das Reich des Goulet und der Falaises ist felsig und steil. Die nächsten Badebuchten wie die Plage de la Tonnara und Piantarella liegen etwas außerhalb und sind am besten mit dem Auto erreichbar.
07 · In der Nähe
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