Highlight
Casa del Labrador
Neoklassizistischer Lustpavillon Karls IV. mit Marmorsälen, französischer Seide und einer Galerie römischer Kaiserstatuen.
◆ STADTVIERTEL · ARANJUEZ
Der Jardín del Príncipe ist der grüne Riese unter den Reales Jardines von Aranjuez: Auf Befehl Karls III. ab 1772 angelegt, erstreckt er sich über rund drei Kilometer entlang des Tajo, durchzogen von Wasserläufen, Apollo-Brunnen und romantischen Pavillons. Hier verbirgt sich auch die neoklassizistische Casa del Labrador und das Museo de Falúas Reales mit den königlichen Prunkbarken.

Während die älteren Gärten der Insel und des Parterre noch der formalen Strenge des Barock folgen, ist der Jardín del Príncipe ein Kind der Aufklärung: ein weitläufiger Landschaftspark im englischen Geschmack, in dem sich geschlängelte Wege, exotische Baumarten und stille Wasserflächen abwechseln. Karl III. ließ ihn ab 1772 anlegen, sein Sohn – der spätere Karl IV. als Príncipe de Asturias, Namensgeber des Gartens – baute ihn aus.
Im Inneren reihen sich kleine Wunder: der Apollo-Brunnen, der Chinesische Teich mit seinem griechischen Tempelchen, und der Embarcadero, von dem aus die Könige in Flottillen auf den Tajo hinausfuhren. Am Rand steht die Casa del Labrador, ein neoklassizistischer Lustpavillon Karls IV. mit einer der bedeutendsten Sammlungen von Seide und Marmor.
Der Eintritt in die Gärten selbst ist frei, und morgens, wenn der Nebel noch über den Wasserläufen liegt, gehört der Park fast den Vögeln allein. Für Familien, Spaziergänger und Naturfreunde ist dies das ruhigste, grünste Gesicht von Aranjuez.
01 · Highlights
Highlight
Neoklassizistischer Lustpavillon Karls IV. mit Marmorsälen, französischer Seide und einer Galerie römischer Kaiserstatuen.
Highlight
Sammlung königlicher Prunkbarken, mit denen die Monarchen auf dem Tajo zu Zeremonien ausfuhren.
Highlight
Romantischer Teich mit griechischem Rundtempel – einer der malerischsten Winkel des Parks.
02 · Sehenswürdigkeiten

Neoklassizistischer Lustpavillon Karls IV. im Jardín del Príncipe mit kostbaren Marmor- und Seidensälen.

Museum der königlichen Prunkbarken, mit denen die Monarchen auf dem Tajo ausfuhren – im Jardín del Príncipe.
03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Garten selbst ist frei zugänglich; für die Casa del Labrador und das Museo de Falúas Reales fällt separat Eintritt an.
Er ist der größte der königlichen Gärten von Aranjuez und zieht sich rund drei Kilometer am Tajo entlang zwischen Calle de la Reina und dem Fluss.
07 · In der Nähe
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