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Cathédrale Saint-Louis
Die klassizistische Kathedrale mit Doppeltürmen und Kuppel, feierlicher Mittelpunkt des Südquartiers.
◆ STADTVIERTEL · VERSAILLES
Südlich des Schlosses, jenseits der großen Avenuen, liegt das ruhigste und vielleicht charmanteste Quartier der Stadt. Über seinen Dächern erhebt sich die klassizistische Kathedrale Saint-Louis mit ihren Doppeltürmen, um die sich ein Geflecht stiller Alleen und kleiner Plätze legt. Herzstück ist das Carré Saint-Louis, ein Ensemble niedriger Höfe aus dem 18. Jahrhundert, in denen einst Händler ihre Waren feilboten und heute Boutiquen, Ateliers und Cafés residieren. Wer hier durch die Rue Royale oder am Potager du Roi entlangschlendert, spürt ein fast dörfliches Versailles – wohnlich, vornehm und weit weg vom Gedränge der Tagesgäste.
Das Quartier Saint-Louis entstand als südliches Pendant zum Quartier Notre-Dame, um den wachsenden Hofstaat zu beherbergen. Sein architektonisches Juwel ist das Carré Saint-Louis: vier kleine Höfe aus den 1750er-Jahren, deren niedrige, gleichförmige Häuschen ursprünglich Marktstände beherbergten und heute Antiquare, Ateliers und Cafés. Die Einheitlichkeit dieser Anlage ist in Frankreich selten erhalten – ein gebautes Stück 18. Jahrhundert.
Über dem Viertel thront die Cathédrale Saint-Louis, von Jacques Hardouin-Mansart de Sagonne als Pfarrkirche des Südquartiers entworfen und später zur Kathedrale des Bistums Versailles erhoben. Ihr klassizistischer Bau mit den Doppeltürmen und der hohen Kuppel bildet den feierlichen Mittelpunkt eines sonst zurückhaltenden Stadtteils.
An der südlichen Grenze des Quartiers liegt der Potager du Roi, der Gemüsegarten Ludwigs XIV. Auf neun Hektar zog Jean-Baptiste de La Quintinie hier Obst und Gemüse für die königliche Tafel – ein Wunderwerk der Gartenbaukunst, das bis heute bewirtschaftet wird und Besuchern offensteht. Wer das stille Saint-Louis erkundet, sollte den Spaziergang hier enden lassen, zwischen Spalierobst und alten Mauern.
01 · Highlights
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Die klassizistische Kathedrale mit Doppeltürmen und Kuppel, feierlicher Mittelpunkt des Südquartiers.
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Vier kleine, einheitliche Höfe aus den 1750ern mit Boutiquen, Antiquaren und Cafés – ein seltenes Ensemble des 18. Jahrhunderts.
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Der noch bewirtschaftete Gemüsegarten des Königs auf neun Hektar, geschaffen von La Quintinie für die königliche Tafel.
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Die geraden, ruhigen Straßen rund um die Rue Royale zeigen das wohnliche, dörfliche Versailles abseits der Tagesgäste.
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06 · Häufige Fragen
Notre-Dame im Norden ist das geschäftige Marktviertel mit der Markthalle, Saint-Louis im Süden das ruhigere, wohnlichere Quartier rund um die Kathedrale und das Carré Saint-Louis. Wer es entspannter mag, fühlt sich in Saint-Louis wohler.
Ja. Der historische Gemüsegarten des Königs ist zu seinen Öffnungszeiten für Besucher zugänglich und wird bis heute bewirtschaftet. Auf neun Hektar wachsen Spalierobst, Gemüse und alte Sorten – ein ruhiger Kontrast zum Schlosspark.
Für Liebhaber von Architektur und kleinen Boutiquen unbedingt: Die einheitlichen Höfe aus den 1750er-Jahren sind ein selten erhaltenes Ensemble und beherbergen heute Antiquare, Ateliers und Cafés.
Das Quartier ist eher ruhig, hat aber einige gute Bistros und Weinadressen. Wer Trubel sucht, ist im Quartier Notre-Dame besser aufgehoben; für einen entspannten Abend in stillem Ambiente ist Saint-Louis ideal.
07 · In der Nähe
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