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Marché Notre-Dame
Die überdachte Markthalle mit dem Carré au Pré, seit dem 17. Jahrhundert der kulinarische Treffpunkt von Versailles.
◆ STADTVIERTEL · VERSAILLES
Nördlich des Schlosses, dort wo die geraden Avenuen des Sonnenkönigs ein striktes Raster bilden, schlägt das alltägliche Herz von Versailles. Im Zentrum steht der Marché Notre-Dame mit seiner überdachten Markthalle und dem von Antiquitätenläden gesäumten Carré: ein Treffpunkt seit dem 17. Jahrhundert, an dem sich Käsehändler, Blumenstände und Fischtheken drängen. Drumherum reihen sich Bistros, Boulangerien und Cafés, dazwischen die Kirche Notre-Dame, in der die Hofgesellschaft getauft und getraut wurde. Wer das Schloss hinter sich lässt und hierher kommt, entdeckt das andere Versailles – bürgerlich, geschäftig und mit einem ausgeprägten Sinn fürs Essen.
Als der Hof nach Versailles zog, brauchte die neue Stadt Versorgung. So entstand im Quartier Notre-Dame der Marché Notre-Dame, dessen vier Markthallen sich um den zentralen Carré au Pré gruppieren – bis heute der wichtigste Markt der Stadt. An den Markttagen quellen die Stände über vor Île-de-France-Gemüse, Käse aus der Brie, Geflügel und Blumen; ringsum haben sich Antiquitäten- und Trödelhändler eingerichtet, die das Viertel zu einem Ziel für Sammler machen.
Über den Markt wacht die Kirche Notre-Dame, von Jules Hardouin-Mansart als Pfarrkirche des nördlichen Quartiers errichtet. Hier wurden die Mitglieder der königlichen Familie getauft, und ihre Pfarrregister gehören zu den wertvollsten Quellen über das höfische Versailles. Die geraden Straßen ringsum – Rue de la Paroisse, Rue Hoche – folgen noch immer dem barocken Raster, das die Stadt von Beginn an ordnete.
Heute ist das Quartier Notre-Dame das genussfreudige Zentrum von Versailles. Zwischen Markthalle und Kirche reihen sich Bistros, Weinbars und Patisserien; an einem Markttag lässt sich der Vormittag mühelos mit Verkosten, Bummeln und einem Café am Platz verbringen. Wer in Versailles übernachtet, findet hier abends die lebendigste Gastronomie der Stadt.
01 · Highlights
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Die überdachte Markthalle mit dem Carré au Pré, seit dem 17. Jahrhundert der kulinarische Treffpunkt von Versailles.
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Die Pfarrkirche des Nordquartiers von Hardouin-Mansart, in der die königliche Familie getauft wurde.
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Die Carrés rund um den Markt sind voller Antiquitäten- und Trödelhändler – ein Ziel für Sammler und Bummler.
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Rund um die Halle reiht sich klassische Île-de-France-Küche, von der Boulangerie bis zur Weinbar.
02 · Sehenswürdigkeiten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die überdachte Markthalle hat an den meisten Tagen geöffnet; der große Freiluftmarkt mit den meisten Ständen findet vor allem dienstags, freitags und sonntags am Vormittag statt. Für die volle Auswahl früh kommen.
Sehr gut. Es liegt zentral zwischen Bahnhof und Schloss, bietet die lebendigste Gastronomie der Stadt und ein moderateres Preisniveau als die Palace-Hotels direkt am Park.
Klassische Île-de-France-Küche aus Marktprodukten: Käse aus der Brie, Geflügel, frisches Gemüse, dazu die Backwaren der umliegenden Boulangerien. Die Bistros rund um die Halle sind ideal für ein entspanntes Mittagessen.
Für Sammler und Bummler ja: Rund um den Markt haben sich zahlreiche Antiquitäten- und Trödelhändler angesiedelt, die Versailles zu einem bekannten Ziel für Vintage und Kunsthandwerk machen.
07 · In der Nähe
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