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Vieux Saint-Vincent
Narthex und achteckige Türme der einst großen romanischen Kathedrale, in der Revolution weitgehend abgetragen – ein eindrucksvolles Fragment.
◆ STADTVIERTEL · MÂCON
Wenige Schritte hinter den lebhaften Quais wird Mâcon still und alt. Das Vieux Saint-Vincent bewahrt den Narthex und die beiden achteckigen Türme der einst großen romanischen Kathedrale, die in der Revolution weitgehend abgetragen wurde. Drumherum verlaufen ruhige Gassen, in denen die geschnitzte Renaissance-Maison de Bois und das Musée des Ursulines die Erinnerung der Stadt hüten. Hier spürt man, dass Mâcon älter ist als seine sonnigen Terrassen vermuten lassen.
Das markanteste Bauwerk des Viertels ist zugleich ein Fragment. Das Vieux Saint-Vincent war einst die romanisch-gotische Kathedrale von Mâcon; während der Revolution wurde der Großteil abgetragen, sodass heute vor allem der Narthex – die offene Vorhalle – und die beiden achteckigen Türme stehen. Was bleibt, ist eindrucksvoll genug: verwitterte Skulpturen, romanische Bögen und der Eindruck, vor dem Tor einer Kirche zu stehen, die es nicht mehr gibt.
Ein paar Gassen weiter steht eines der schönsten Profanbauwerke der Stadt: die Maison de Bois, ein Renaissance-Holzhaus, dessen Fassade über und über mit grotesken Figuren, Tieren und Fratzen geschnitzt ist. Dass dieses fragile Bauwerk die Jahrhunderte überdauert hat, ist ein Glücksfall – heute beherbergt es im Erdgeschoss ein Café und gehört zu den meistfotografierten Ecken Mâcons.
Die Geschichte der Stadt sammelt sich im Musée des Ursulines, untergebracht in einem ehemaligen Kloster: Archäologie der Region, Funde von der Roche de Solutré, Malerei und Stadtgeschichte unter einem Dach. Wer durch das Vieux Saint-Vincent geht, bewegt sich abseits der Hauptströme – die Gassen sind ruhig, die Steine alt, und der Trubel des Ufers liegt nur einen Häuserblock und doch eine Welt entfernt.
01 · Highlights
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Narthex und achteckige Türme der einst großen romanischen Kathedrale, in der Revolution weitgehend abgetragen – ein eindrucksvolles Fragment.
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Renaissance-Holzhaus mit reich geschnitzter Fassade voller grotesker Figuren – eines der meistfotografierten Häuser der Stadt.
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Stadtmuseum in einem ehemaligen Kloster mit Archäologie, Funden von Solutré und regionaler Malerei.
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Stille Gassen rund um die alte Kathedrale, ideal für einen ruhigen Bummel abseits der Quais.
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06 · Häufige Fragen
Das Vieux Saint-Vincent war die romanisch-gotische Kathedrale von Mâcon. Während der Französischen Revolution wurde der Großteil abgetragen; erhalten blieben vor allem der Narthex und die beiden achteckigen Türme, die heute als eindrucksvolles Fragment im Stadtbild stehen.
Die geschnitzte Fassade kann man jederzeit von der Straße aus bewundern – sie gehört zu den schönsten Profanbauten Mâcons. Im Erdgeschoss befindet sich meist ein Café, sodass man dem Haus auch von innen nahekommen kann.
Für an Geschichte und Archäologie Interessierte ja. Das Museum in einem alten Kloster zeigt regionale Funde, darunter von der Roche de Solutré, sowie Malerei und Stadtgeschichte – ein ruhiger, lohnender Kontrast zu den Quais.
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