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Zoom 5 / 5Viertel · in Mâcon

◆ STADTVIERTEL · MÂCON

Vieux Saint-Vincent.
das alte Mâcon

Wenige Schritte hinter den lebhaften Quais wird Mâcon still und alt. Das Vieux Saint-Vincent bewahrt den Narthex und die beiden achteckigen Türme der einst großen romanischen Kathedrale, die in der Revolution weitgehend abgetragen wurde. Drumherum verlaufen ruhige Gassen, in denen die geschnitzte Renaissance-Maison de Bois und das Musée des Ursulines die Erinnerung der Stadt hüten. Hier spürt man, dass Mâcon älter ist als seine sonnigen Terrassen vermuten lassen.

Im historischen Kern, einige Gassen hinter den Quais Lamartine
Lage
Romanische Türme, Renaissance-Holzhaus, stille Altstadtgassen
Charakter
Geschichts- und Architekturfans, ruhige Spaziergänge, Museum
Gut für
Vormittags, wenn die Gassen kühl und leer sind
Beste Zeit
Vieux Saint-Vincent

Türme einer verschwundenen Kathedrale

Das markanteste Bauwerk des Viertels ist zugleich ein Fragment. Das Vieux Saint-Vincent war einst die romanisch-gotische Kathedrale von Mâcon; während der Revolution wurde der Großteil abgetragen, sodass heute vor allem der Narthex – die offene Vorhalle – und die beiden achteckigen Türme stehen. Was bleibt, ist eindrucksvoll genug: verwitterte Skulpturen, romanische Bögen und der Eindruck, vor dem Tor einer Kirche zu stehen, die es nicht mehr gibt.

Ein paar Gassen weiter steht eines der schönsten Profanbauwerke der Stadt: die Maison de Bois, ein Renaissance-Holzhaus, dessen Fassade über und über mit grotesken Figuren, Tieren und Fratzen geschnitzt ist. Dass dieses fragile Bauwerk die Jahrhunderte überdauert hat, ist ein Glücksfall – heute beherbergt es im Erdgeschoss ein Café und gehört zu den meistfotografierten Ecken Mâcons.

Die Geschichte der Stadt sammelt sich im Musée des Ursulines, untergebracht in einem ehemaligen Kloster: Archäologie der Region, Funde von der Roche de Solutré, Malerei und Stadtgeschichte unter einem Dach. Wer durch das Vieux Saint-Vincent geht, bewegt sich abseits der Hauptströme – die Gassen sind ruhig, die Steine alt, und der Trubel des Ufers liegt nur einen Häuserblock und doch eine Welt entfernt.

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

Vieux Saint-Vincent
Maison de Bois

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Vieux Saint-Vincent

Restaurant Pierre

04 · Hotels

Hier übernachten.

Noch keine Hotels hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Wenige Gehminuten von den Quais und dem Bahnhof Mâcon-Ville entfernt
Beste Zeit
Vormittags, wenn die Altstadtgassen kühl und ruhig sind
Gut für
Architektur, Museum, einen ruhigen Stadtspaziergang
Insider-Tipp
Die geschnitzte Fassade der Maison de Bois lohnt einen zweiten Blick aus der Nähe

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Warum stehen nur Türme der alten Kathedrale?

Das Vieux Saint-Vincent war die romanisch-gotische Kathedrale von Mâcon. Während der Französischen Revolution wurde der Großteil abgetragen; erhalten blieben vor allem der Narthex und die beiden achteckigen Türme, die heute als eindrucksvolles Fragment im Stadtbild stehen.

Kann man die Maison de Bois besichtigen?

Die geschnitzte Fassade kann man jederzeit von der Straße aus bewundern – sie gehört zu den schönsten Profanbauten Mâcons. Im Erdgeschoss befindet sich meist ein Café, sodass man dem Haus auch von innen nahekommen kann.

Lohnt sich das Musée des Ursulines?

Für an Geschichte und Archäologie Interessierte ja. Das Museum in einem alten Kloster zeigt regionale Funde, darunter von der Roche de Solutré, sowie Malerei und Stadtgeschichte – ein ruhiger, lohnender Kontrast zu den Quais.

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travelperfect · Aktualisiert 18. Juni 2026