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Quais Lamartine
Die Flusspromenade mit bunten Fassaden, Platanen und Terrassen – das beliebteste Stück Mâcon, vor allem im warmen Abendlicht.
◆ STADTVIERTEL · MÂCON
Das Zentrum von Mâcon lebt am Wasser. Entlang der Quais Lamartine reihen sich bunt verputzte Bürgerhäuser, schattige Platanen und Café-Terrassen, von denen aus man die Saône und die Brücke Pont Saint-Laurent im Blick hat. Im Rücken liegen die Esplanade, das Theater und die Markthallen – hier kauft, isst und flaniert Mâcon, und hier zeigt die Stadt am deutlichsten ihren südländischen Charakter.
Wer Mâcon verstehen will, setzt sich an die Quais Lamartine. Die breite Saône fließt hier ruhig vorbei, die Fassaden auf der gegenüberliegenden Seite spiegeln sich im Wasser, und über allem spannt sich die steinerne Pont Saint-Laurent, deren Bögen die Stadt seit Jahrhunderten mit dem linken Ufer verbinden. Am Nachmittag füllen sich die Terrassen, am Abend wird aus dem Flussufer eine Promenade – mit einem Glas Mâcon-Villages in der Hand fühlt man sich dem Süden näher als dem nördlichen Burgund.
Ein paar Schritte landeinwärts wird es geschäftig. Die Esplanade Lamartine, benannt nach dem berühmten Sohn der Stadt, öffnet sich zum Theater und zu den Geschäftsstraßen. In den überdachten Markthallen liegen an den Markttagen die Schätze der Region aus: Bresse-Geflügel mit seinem blau-weiß-roten Siegel, der weiche Ziegenkäse Mâconnais, Charolais-Rind und natürlich die Weine der umliegenden Hügel. Wer kochen will wie die Region, kauft hier; wer essen will wie sie, findet rundum die Bistros.
Das Zentrum trägt seine Geschichte beiläufig. Zwischen den modernen Läden tauchen klassizistische Bürgerhäuser auf, am Rand die Türme des Vieux Saint-Vincent. Doch Centre-Ville ist kein Museumsviertel, sondern der lebendige Kern einer Marktstadt – tagsüber zum Erledigen, abends zum Genießen, immer mit dem Fluss als Bezugspunkt.
01 · Highlights
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Die Flusspromenade mit bunten Fassaden, Platanen und Terrassen – das beliebteste Stück Mâcon, vor allem im warmen Abendlicht.
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Weiter Platz im Zentrum, benannt nach dem Dichter, mit Theater und dem Übergang von den Quais in die Geschäftsstraßen.
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Die historische Steinbrücke über die Saône, von der sich der klassische Blick zurück auf die Uferfassaden eröffnet.
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Überdachter Markt mit Bresse-Geflügel, Mâconnais-Ziegenkäse und Weinen der Region – das kulinarische Herz der Stadt.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja. Wer im Centre-Ville wohnt, hat die Quais, die Restaurants und den Bahnhof zu Fuß erreichbar und ist abends mittendrin. Für Ausflüge ins Weinland und nach Solutré braucht man dann allerdings einen Mietwagen oder eine Tour.
Entlang der Quais Lamartine reihen sich Bistros und Brasserien mit Terrassen zum Wasser. Für gehobene Küche lohnt der Schritt in die Seitenstraßen, wo einige der besten Tische der Stadt liegen.
Ja, die überdachten Markthallen sind das kulinarische Zentrum der Stadt; dazu kommt an mehreren Tagen ein Markt im Freien. Hier findet man Bresse-Geflügel, Mâconnais-Ziegenkäse und die Weine der Region.
07 · In der Nähe
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