Rettenbachferner

Rettenbachferner

Der Rettenbachferner bei Sölden ist eines der bedeutendsten Gletscherskigebiete der Alpen – ein Hochgebirgserlebnis auf über 3.000 Metern.

Wer mit der Gondel aus Sölden aufsteigt, erlebt den Übergang von einem Tiroler Bergdorf in eine andere Welt. Schon nach wenigen Minuten Fahrt öffnet sich der Blick auf den Rettenbachferner – ein weitläufiges Gletscherplateau, das sich auf über 3.000 Metern Höhe erstreckt und dem Ötztal eine Verlängerung der Skisaison weit in den Herbst und Frühsommer hinein beschert. Hier oben ist das Licht anders: klarer, kälter, fast schon unwirklich hell. Der Gletscher ist nicht nur Kulisse, sondern gelebter Skibetrieb. Der Rettenbachferner ist zusammen mit dem benachbarten Tiefenbachferner das Herzstück des Söldener Gletscherskigebiets und ermöglicht Skifahren zu Zeiten, in denen die Täler längst grün sind. Weltcup-Athleten trainieren hier in den Sommermonaten, und wer auf denselben Pisten fährt, auf denen sich die Weltspitze vorbereitet, spürt etwas von diesem besonderen Ernst des Ortes. Die Pisten sind breit, gut präpariert und bieten sowohl für ambitionierte Fahrer als auch für ruhigere Genießer ausreichend Raum. Abseits der Pisten lohnt sich der Aufenthalt auf dem Plateau allein schon wegen der Aussicht. An klaren Tagen reicht der Blick weit über die Ötztaler Alpen, zu den markanten Gipfeln rund um die Wildspitze, dem höchsten Berg Tirols. Die Bergstation selbst bietet Einkehrmöglichkeiten mit Panoramaterrassen, auf denen man bei Kaffee oder einer warmen Mahlzeit die Stille des Hochgebirges aufsaugen kann – ein starker Kontrast zur Geschäftigkeit im Tal. Der Rettenbachferner ist dabei kein reines Winterphänomen. Im Sommer und frühen Herbst, wenn die Gletscher-Skisaison läuft, ist das Plateau ein ungewöhnlicher Ort: Schnee und Sonne treffen aufeinander, Sonnencreme ist auf 3.000 Metern keine Option, sondern Pflicht. Wer den Gletscher nicht auf Skiern erkunden möchte, kann auch einfach mit der Seilbahn hinauffahren und das Panorama zu Fuß genießen – ein kurzer Spaziergang auf dem Plateau vermittelt ein unmittelbares Gefühl für die Dimension dieses Naturraums.

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Kostenlos
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Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Herbst (Oktober bis November) für Skifahren mit wenig Betrieb und klarer Fernsicht; Frühsommer für ungewöhnliche Schneeerlebnisse. Wochentage sind deutlich ruhiger als Wochenenden.
01Foto-Tipp 1

Am frühen Morgen sorgt das Streiflicht für dramatische Kontraste auf dem Gletschereis – idealer Zeitpunkt für Landschaftsaufnahmen.

02Foto-Tipp 2

Die Bergstationen bieten erhöhte Standpunkte mit freiem Blick auf das Gletscherplateau und die umliegenden Gipfel – Weitwinkelobjektiv empfehlenswert.

03Foto-Tipp 3

Sonnenbrille und Gegenlichtblende sind auf dem Gletscher wegen der starken Reflexion des Schnees auch für die Kamera wichtig.

04Foto-Tipp 4

Herbstliche Abendstimmungen, wenn das Tal bereits im Schatten liegt, der Gletscher aber noch in der Sonne leuchtet, liefern besonders stimmungsvolle Aufnahmen.

Gletscherskigebiet auf über 3.000 Metern Höhe

Weltcup-Trainingspisten im Sommer und Herbst

Panoramablick auf die Ötztaler Alpen und die Wildspitze

Verlängerte Skisaison weit über den Winter hinaus

Bergstationen mit Panoramaterrassen und Einkehrmöglichkeiten

Kombination mit dem benachbarten Tiefenbachferner möglich

01Tipp 1

Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor nicht vergessen – auf 3.000 Metern ist die UV-Strahlung erheblich stärker als im Tal.

02Tipp 2

Früh aufbrechen: Vormittags sind Pisten und Gondeln deutlich ruhiger, das Licht für Fotos ist weicher und die Schneebedingungen meist besser.

03Tipp 3

Warme Kleidung einpacken, auch im Sommer – auf dem Gletscher können Temperaturen und Wind überraschend kalt sein.

04Tipp 4

Wer nur die Aussicht genießen möchte, kann ohne Skiausrüstung mit der Gondel hinauffahren und das Plateau zu Fuß erkunden.

05Tipp 5

Aktuelle Öffnungszeiten und Betriebszeiten der Gletscherbahnen vorab auf der offiziellen Söldener Website prüfen, da diese saisonal variieren.

Was kostet der Eintritt für den Rettenbachferner?

Für den Rettenbachferner werden Lifttickets über das Söldener Gletscherskigebiet erworben. Die genauen Preise variieren je nach Saison und Ticketkategorie. Aktuelle Ticketpreise und Buchungsmöglichkeiten sind direkt über die offizielle Website der Bergbahnen Sölden erhältlich.

Wie lange dauert ein Besuch auf dem Rettenbachferner?

Ein Besuch lässt sich flexibel gestalten: Wer nur die Aussicht genießen möchte, plant etwa 2 bis 3 Stunden ein. Skifahrer verbringen häufig einen ganzen Tag auf dem Gletscherplateau, da die Pisten vielfältig und weitläufig sind.

Wann ist die beste Besuchszeit für den Rettenbachferner?

Der Rettenbachferner ist vor allem im Herbst (Oktober/November) und Frühsommer ein Highlight, wenn der Gletscher Skibetrieb ermöglicht, während die Täler bereits schneefrei sind. Klare Herbsttage bieten zudem die besten Sichtbedingungen für das Alpenpanorama.

Kann man den Rettenbachferner auch ohne Ski besuchen?

Ja. Die Gondelbahn bringt auch Besucher ohne Skiausrüstung auf das Gletscherplateau. Oben lässt sich das Panorama der Ötztaler Alpen zu Fuß erkunden, und die Bergstationen bieten Einkehrmöglichkeiten mit Terrassen.

Wie kommt man zum Rettenbachferner?

Die Talstation der Rettenbachferner-Gondel befindet sich direkt in Sölden im Ötztal. Mit dem Auto ist Sölden über die Ötztaler Bundesstraße gut erreichbar; im Ort selbst gelangt man bequem zu Fuß oder per Skibus zur Gondelstation.

Welche Ausrüstung brauche ich für den Besuch auf dem Rettenbachferner?

Neben der üblichen Skiausrüstung für Wintersportler sind Sonnenschutz mit hohem LSF, Sonnenbrille und warme Kleidung unverzichtbar. Auch im Sommer können auf dem Gletscher Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt auftreten.

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