Wer einmal in Hochsölden ankommt, versteht sofort, warum dieses kleine Hochplateau auf rund 2.090 Metern Höhe eine eigene Fangemeinde hat. Der Ortsteil liegt deutlich oberhalb des Talkessels von Sölden, getrennt vom Hauptort durch eine steile Straße, die im Winter regelmäßig zur Geduldsprobe werden kann – und genau deshalb zum Vorteil der Gäste, die hier oben wohnen. Während andere Skifahrer morgens noch in der Gondel stehen, sind Hochsölden-Besucher längst auf der Piste. Das Besondere an Hochsölden ist seine Kompaktheit. Hotels, Restaurants und Skilifte liegen so nah beieinander, dass Skischuhe vom Frühstückstisch bis zur ersten Abfahrt keine zehn Minuten brauchen. Die Giggijoch-Bahn verbindet den Ortsteil direkt mit dem Skigebiet Sölden, das sich bis auf über 3.000 Meter erstreckt. Wer vom Gaislachkogl oder den Gletschergebieten zurückfährt, rollt abends direkt vor die Hoteltür. Die Atmosphäre in Hochsölden ist konzentrierter und ruhiger als im lebhaften Hauptort. Es gibt keine langen Einkaufsstraßen, dafür aber eine überschaubare Auswahl an Après-Ski-Bars und Hütten, in denen sich Stammgäste und Neulinge schnell finden. Der Blick von den Sonnenterrassen über das Ötztal bis zu den umliegenden Dreitausendern ist ein tägliches Erlebnis, das sich nicht abnutzt – morgens in der Frühsonne, mittags im Gegenlicht und abends, wenn die Gipfel in Alpenrot leuchten. Für Familien mit kleinen Kindern, Gruppen, die früh auf die Piste wollen, und alle, die Wert auf kurze Wege legen, ist Hochsölden die logischste Wahl im gesamten Ötztal. Der Ortsteil eignet sich gleichermaßen für Wintersportler, die das Skigebiet intensiv nutzen wollen, wie für Gäste, die einfach die Stille und die Höhenlage genießen.
