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Archäologisches Museum von Polygyros
Am Iroon-Platz zeigt das bedeutendste Museum der Chalkidiki Funde von der Bronzezeit bis zur Römerzeit aus Olynthos, Toroni, Akanthos und Stagira.
◆ STADTVIERTEL · POLYGYROS
Im Herzen der chalkidischen Hauptstadt schlängelt sich der Pezodromos, die autofreie Fußgängerzone, durch den ältesten Teil des amphitheatralisch am Cholomontas-Hang gebauten Polygyros. Hier sitzt man unter Platanen vor traditionellen Cafés und Tavernen, während rundherum das Archäologische Museum, alte Kirchen und Steinhäuser die fast 600-jährige Geschichte der Stadt erzählen.
Polygyros taucht bereits seit dem 11. Jahrhundert in byzantinischen Urkunden auf, doch die Altstadt, die man heute durchstreift, geht auf das Jahr 1445 zurück, als osmanische Steuerregister erstmals 28 Haushalte verzeichneten – Siedler, die aus dem nahen Selio kamen. Über die Jahrhunderte wuchs der Ort zur Verwaltungs- und Handelsstadt der Halbinsel heran; nach 482 Jahren osmanischer Herrschaft wurde Polygyros am 2. November 1912 befreit. Diese lange Geschichte spürt man im verwinkelten Kern, durch den der Pezodromos führt.
Der Pezodromos ist die soziale Bühne der Stadt: An ihm und den anliegenden Gassen drängen sich die meisten Geschäfte, dazu Kafenia und Tavernen, in denen Tsipouro und chalkidische Küche serviert werden. Am zentralen Iroon-Platz (Plateia Iroon) steht das Archäologische Museum von Polygyros, das wichtigste der Halbinsel, mit Funden aus Olynthos, Toroni, Akanthos und dem antiken Stagira. Wenige Schritte weiter dokumentiert das Volkskundemuseum in einem traditionellen zweistöckigen Steinhaus das ländliche Erbe der Region.
Geistlicher Mittelpunkt des alten Polygyros ist die Kirche des Stadtpatrons Agios Nikolaos sowie die Kirche der Metamorfosis tou Sotiros (Verklärung des Erlösers). Besonders lebendig wird der Kern im Karneval: Polygyros pflegt eine über hundertjährige Faschingstradition, deren Höhepunkt der Brauch 'Katsamaka' ist, bei dem die Einheimischen ihren Gästen kostenlos Essen anbieten und mit traditionellen Orchestern ein großes Fest feiern.
01 · Highlights
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Am Iroon-Platz zeigt das bedeutendste Museum der Chalkidiki Funde von der Bronzezeit bis zur Römerzeit aus Olynthos, Toroni, Akanthos und Stagira.
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Die autofreie Hauptachse der Altstadt bündelt Geschäfte, Kafenia und Tavernen und ist abends der Treffpunkt der Stadt.
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In einem traditionellen zweistöckigen Steinhaus untergebracht, bewahrt es Werkzeuge, Trachten und Alltagsgegenstände des ländlichen Polygyros.
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Die Kirche des Stadtpatrons im alten Stadtteil ist geistliches Zentrum und Schauplatz des Festes am 6. Dezember.
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Bei der über hundertjährigen Faschingstradition bewirten die Polygyrer ihre Gäste kostenlos und feiern mit Volksorchestern.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Durch den Pezodromos bummeln, das Archäologische Museum am Iroon-Platz und das Volkskundemuseum besuchen, die Kirchen Agios Nikolaos und Metamorfosis anschauen und in einer der traditionellen Tavernen essen.
Das Museum am Iroon-Platz ist in der Regel täglich außer dienstags geöffnet, meist von 8:30 bis 15:30 Uhr; der Eintritt ist günstig. Aktuelle Zeiten bitte tagesaktuell prüfen.
Polygyros erreicht man bequem mit dem Auto von Thessaloniki (rund 70 km). Der historische Kern ist Fußgängerzone, daher parkt man am Rand und geht zu Fuß weiter.
Ja. Als Hauptstadt der Chalkidiki ist die Stadt ganzjährig lebendig, mit Museen, Cafés und dem berühmten Karneval im Spätwinter; im Sommer ergänzen das Festival und die nahen Strände das Angebot.
07 · In der Nähe
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