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Palais des Gouverneurs
Der ehemalige Palast der genuesischen Gouverneure, heute das Musée de Bastia mit Stadtgeschichte, Innenhof und Terrassen über dem Meer.
◆ STADTVIERTEL · BASTIA
Terra Nova ist die „neue Erde“ Bastias – die genuesische Zitadelle auf dem Felsen über dem Vieux Port. Hinter den ockerfarbenen Mauern aus dem 15. bis 17. Jahrhundert öffnet sich ein ruhigeres, geputzteres Bastia: enge, schattige Gassen, der wuchtige Palais des Gouverneurs, in dem heute das Musée de Bastia die Geschichte der Stadt erzählt, die Cathédrale Sainte-Marie und der barocke Oratoire Sainte-Croix mit seinem berühmten schwarzen Christus. Von den Wehrgängen und Terrassen reicht der Blick über das Hafenbecken, die Stadt und das offene Meer bis zu den Inseln des Toskanischen Archipels.
Terra Nova entstand, als die alte Stadt am Hafen zu eng geworden war. Im 15. Jahrhundert begann Genua, auf dem Felsen über Terra Vecchia eine wehrhafte Zitadelle zu errichten, die bis ins 17. Jahrhundert ausgebaut wurde. Sie wurde zum Sitz der genuesischen Macht auf Korsika: Hier residierten die Gouverneure, hier lagen Verwaltung und Garnison. Anders als das volkstümliche Terra Vecchia ist Terra Nova bis heute das ruhige, repräsentative Bastia – ein in sich geschlossenes Quartier hinter Mauern, mit geraden, geputzten Gassen.
Das Zentrum bildet der Palais des Gouverneurs, der ehemalige Palast der genuesischen Statthalter. Heute beherbergt er das Musée de Bastia, das die Geschichte der Stadt und der Insel von der Antike bis in die Gegenwart erzählt, mit einem schönen Innenhof und Terrassen über dem Meer. Wenige Schritte entfernt steht die Cathédrale Sainte-Marie aus dem 17. Jahrhundert mit einer reich vergoldeten Madonnenstatue, und gleich dahinter der Oratoire Sainte-Croix, eine barocke Kapelle, in der seit Jahrhunderten der Christ des Miracles verehrt wird – ein dunkles Holzkruzifix, das der Legende nach 1428 aus dem Meer gefischt wurde.
Wer durch die Zitadelle geht, spürt den Kontrast zum Trubel am Hafen. Die Gassen sind still, die Mauern leuchten ocker in der Sonne, und von den Wehrgängen öffnet sich immer wieder der Blick auf das Meer. travelperfect rät, das Museum am Vormittag zu besuchen, danach in der Kapelle innezuhalten und den späten Nachmittag den Aussichtspunkten zu widmen, wenn das Licht den Hafen unten golden färbt.
01 · Highlights
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Der ehemalige Palast der genuesischen Gouverneure, heute das Musée de Bastia mit Stadtgeschichte, Innenhof und Terrassen über dem Meer.
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Barocke Kapelle in der Zitadelle, in der seit Jahrhunderten der schwarze Christ des Miracles verehrt wird.
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Die ehemalige Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert mit prachtvoller Ausstattung und einer vergoldeten Madonnenstatue.
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Die Mauern und Terrassen der Zitadelle mit Blick über Hafen, Stadt und Meer bis zum Toskanischen Archipel.
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06 · Häufige Fragen
Den Palais des Gouverneurs mit dem Musée de Bastia, die Cathédrale Sainte-Marie und den barocken Oratoire Sainte-Croix mit dem schwarzen Christus. Dazu lohnt ein Spaziergang über die Wehrgänge mit Blick über Hafen und Meer.
Ja, das Stadtmuseum im ehemaligen Gouverneurspalast gibt einen guten Überblick über die Geschichte Bastias und Korsikas und bietet zudem einen schönen Innenhof sowie Terrassen mit Aussicht über das Meer.
Zu Fuß über den Aufstieg vom Vieux Port oder über den Jardin Romieu am Hang. Wer mit dem Auto kommt, sollte beachten, dass die Parkplätze innerhalb der Mauern knapp sind.
Deutlich. Während sich am Hafen unten das Leben ballt, sind die Gassen der Zitadelle still und geputzt. Wer Ruhe, Geschichte und Aussicht sucht, ist hier richtig.
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