Highlight
Pointe de la Parata
Die Landspitze mit genuesischem Turm und dem klassischen Blick auf die Sanguinaires-Inseln.
◆ STADTVIERTEL · AJACCIO
Am westlichen Ende der Route des Sanguinaires, wo die Stadt längst der Macchia gewichen ist, ragt die Pointe de la Parata mit ihrem genuesischen Wachturm ins Meer. Vor ihr liegen die vier Felseninseln der Sanguinaires, deren rötlicher Granit der Legende nach blutrot leuchtet, wenn die Sonne sinkt. Es ist der Ort, an den in Ajaccio jeder Sommerabend führt: Wanderer, Verliebte und Fotografen versammeln sich, um zuzusehen, wie das Licht über dem Tyrrhenischen Meer erlischt.
Die Îles Sanguinaires – „die Blutigen Inseln“ – sind eine Gruppe von vier kleinen Felseninseln vor der Westspitze des Golfs von Ajaccio. Ihr Name rührt vom rötlichen Granit her, der im Abendlicht wie glühend wirkt. Die größte Insel, Mezu Mare, trägt einen Leuchtturm und einen alten genuesischen Turm; der Schriftsteller Alphonse Daudet verbrachte hier Zeit und verewigte den Ort in seinen „Briefen aus meiner Mühle“.
Vom Festland aus erreicht man die Pointe de la Parata, an deren Spitze ein weiterer genuesischer Wachturm aus dem 16. Jahrhundert steht. Von hier blickt man direkt auf die Inselkette – besonders zur goldenen Stunde, wenn sich Besucher zum berühmten Sonnenuntergang einfinden. Ein kurzer Spazierweg führt um die Landspitze.
Wer mehr Natur sucht, wandert auf dem Sentier des Crêtes, dem Höhenweg, der vom Stadtrand über die Hügel oberhalb der Küste bis hierher führt und großartige Ausblicke auf Stadt, Golf und Inseln bietet. Im Sommer fahren zudem Ausflugsboote vom Hafen Ajaccios hinaus zu den Sanguinaires.
01 · Highlights
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Die Landspitze mit genuesischem Turm und dem klassischen Blick auf die Sanguinaires-Inseln.
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Die vier roten Felseninseln mit Leuchtturm – im Sommer per Ausflugsboot erreichbar.
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Der Höhenweg über den Hügeln Ajaccios mit weitem Panorama auf Stadt, Golf und Meer.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Aktivitäten
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name – „die Blutigen“ – geht auf den rötlichen Granit zurück, der im Abendlicht wie glühend wirkt. Manche führen ihn auch auf die historische Quarantänestation auf der Hauptinsel zurück. Sicher ist: Der Sonnenuntergang hier gehört zu den schönsten Korsikas.
Im Sommer fahren Ausflugsboote vom Hafen Ajaccios zur größten Insel Mezu Mare, wo man den Leuchtturm und den genuesischen Turm besichtigen kann. Vom Festland aus genießt man den Blick von der Pointe de la Parata.
Ein Stadtbus verbindet das Zentrum entlang der Route des Sanguinaires mit der Pointe de la Parata. Im Sommer fährt er häufiger; ein Blick auf den aktuellen Fahrplan lohnt sich, besonders für die Rückfahrt nach Sonnenuntergang.
Für alle, die gerne wandern, ja. Der Höhenweg führt über die Hügel oberhalb der Küste und bietet weite Ausblicke auf Stadt, Golf und Inseln. Festes Schuhwerk, Sonnenschutz und Wasser sind ratsam, da der Weg wenig Schatten bietet.
07 · In der Nähe
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