Hahnenkamm

Hahnenkamm

Der Hahnenkamm in Kitzbühel bietet ein Panorama über die Tiroler Alpen und ist Schauplatz des berühmtesten Skiabfahrtsrennens der Welt.

Wer in Kitzbühel den Hahnenkamm besteigt, begreift schnell, warum dieser Berg seit Jahrzehnten Menschen aus aller Welt anzieht. Vom Gipfel öffnet sich ein Rundblick, der die gesamte Kulisse der Kitzbüheler Alpen entfaltet: im Westen der Wilde Kaiser mit seinen gezackten Felsgraten, im Süden die schneebedeckten Dreitausender des Alpenhauptkamms, darunter der Großvenediger, und zu Füßen die rotbedachte Altstadt Kitzbühels, die sich ins Tal schmiegt wie ein Modell aus einer anderen Zeit. Die Hahnenkammbahn bringt Besucher bequem auf den Berg, und schon die Fahrt in der Gondel lohnt sich als eigenständiges Erlebnis. Mit jedem Höhenmeter rückt das Stadtbild weiter zusammen, die Wiesen werden weiter, der Horizont breiter. Oben angekommen, empfängt einen eine Bergwelt, die je nach Jahreszeit völlig unterschiedliche Gesichter zeigt: Im Sommer leuchten die Almwiesen in sattem Grün, Wanderwege führen entlang des Bergkamms, und Murmeltiere huschen zwischen den Felsen. Im Winter verwandelt sich der Hahnenkamm in eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt. Denn der Hahnenkamm ist untrennbar mit der Streif verbunden, jener legendären Abfahrt, die jeden Januar Hunderttausende Zuschauer nach Kitzbühel lockt. Die Streif beginnt am Starthaus unterhalb des Gipfels und führt über den berüchtigten Mausefallsprung und die Hausbergkante ins Ziel. Wer im Sommer die Strecke zu Fuß hinabgeht, spürt den Respekt, den diese Piste verdient: Steilhänge, die im Renntempo über 140 km/h bedeuten, wirken auch ohne Schnee beeindruckend steil. Für Fotografen ist der Hahnenkamm ein ergiebiges Ziel zu jeder Tageszeit. Morgens, wenn die Sonne die Ostflanken der Kitzbüheler Alpen in warmes Licht taucht und der Tal noch im Schatten liegt, entstehen Aufnahmen mit einer Tiefe, die Mittagslicht nicht bieten kann. Abends gibt es das Alpenglow-Spektakel auf dem Wilden Kaiser, das selbst geübte Reisefotografen innehalten lässt. Praktisch ist der Hahnenkamm das ganze Jahr über zugänglich und eignet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Ehrenbachhöhe oder zur Steinbergalm. Das Bergrestaurant auf dem Hahnenkamm lädt nach dem Aufstieg zur Rast ein, bevor man den Abstieg oder die Rückfahrt mit der Gondel antritt.

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Aussichtspunkt
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Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Juni bis September für Wandern und klare Fernsicht; Januar für das Hahnenkamm-Rennen. Frühe Morgenstunden bieten das beste Licht und weniger Betrieb an der Bergbahn.
01Foto-Tipp 1

Goldene Stunde morgens für Licht auf dem Wilden Kaiser nutzen: Die Ostflanken leuchten kurz nach Sonnenaufgang besonders warm.

02Foto-Tipp 2

Weitwinkelobjektiv für den Panoramablick einpacken — der Horizont reicht bei klarem Wetter bis zu den Dreitausendern des Alpenhauptkamms.

03Foto-Tipp 3

Im Winter bieten die Rennzuschauermassen und die präparierte Streif starke Kontrast-Motive für Reportagefotografie.

04Foto-Tipp 4

Abendliches Alpenglow auf dem Wilden Kaiser von der Bergstation aus fotografieren: Stativ empfohlen für scharfe Langzeitbelichtungen.

Panoramablick auf Wilden Kaiser, Großvenediger und Kitzbüheler Altstadt

Streif-Strecke: Schauplatz des berühmtesten Skiabfahrtsrennens der Welt

Hahnenkammbahn mit spektakulärer Auffahrt über Kitzbühel

Almwiesen und Wanderwege entlang des Bergkamms im Sommer

Alpenglow-Stimmungen auf den umliegenden Dreitausendern

Ausgangspunkt für Touren zur Ehrenbachhöhe und Steinbergalm

01Tipp 1

Früh morgens auffahren: Das Licht auf dem Wilden Kaiser ist in den ersten Stunden nach Sonnenaufgang am schönsten, und die Gondeln sind noch weniger belegt.

02Tipp 2

Im Winter den Hahnenkamm-Renntermin im Januar im Blick behalten: Tickets und Unterkünfte sind dann extrem früh ausgebucht.

03Tipp 3

Festes Schuhwerk einplanen: Die Wanderwege am Kamm sind teils felsig und werden auch im Sommer schnell nass.

04Tipp 4

Die Streif-Strecke lässt sich im Sommer zu Fuß begehen — ein eindrucksvolles Erlebnis, das die Steilheit der Piste greifbar macht.

05Tipp 5

Für Panoramafotografie ein Weitwinkelobjektiv mitbringen: Der Rundblick ist so weit, dass Standardbrennweiten ihn kaum fassen.

Was kostet der Eintritt für den Hahnenkamm Kitzbühel?

Der Hahnenkamm selbst hat keinen Eintrittspreis. Die Kosten entstehen durch die Hahnenkammbahn, deren Ticketpreise je nach Saison variieren. Aktuelle Hahnenkamm Tickets und Tarife sollten direkt bei der Bergbahn Kitzbühel abgefragt werden, da sich die Preise saisonal ändern.

Wie lange dauert ein Besuch am Hahnenkamm?

Für eine entspannte Auffahrt mit Hahnenkammbahn, Panoramarundgang und kurzer Rast sollte man mindestens 2 bis 3 Stunden einplanen. Wer zusätzlich eine Wanderung zur Ehrenbachhöhe oder entlang der Streif-Strecke unternimmt, rechnet besser mit einem halben Tag.

Wann ist die beste Besuchszeit für den Hahnenkamm?

Im Sommer bieten die Monate Juni bis September grüne Almwiesen, klare Fernsicht und angenehme Wanderbedingungen. Im Winter ist der Hahnenkamm für Skifahrer und Rennfans rund um das Hahnenkamm-Rennen im Januar ein Erlebnis der besonderen Art. Frühe Morgenstunden sind generell die beste Zeit für Fotografie und ruhige Atmosphäre.

Wie kommt man auf den Hahnenkamm in Kitzbühel?

Die Hahnenkammbahn startet direkt am Stadtrand von Kitzbühel und ist fußläufig von der Altstadt erreichbar. Die Gondel bringt Besucher komfortabel auf den Berg; alternativ ist der Aufstieg zu Fuß über markierte Wanderwege möglich.

Was sind die Öffnungszeiten der Hahnenkammbahn Kitzbühel?

Die Hahnenkamm Öffnungszeiten richten sich nach der Sommer- und Wintersaison der Bergbahn Kitzbühel. Genaue aktuelle Zeiten und mögliche Betriebspausen sollten vor dem Besuch direkt bei der Bergbahn Kitzbühel geprüft werden, da sie witterungsabhängig variieren können.

Kann man die Streif-Strecke am Hahnenkamm auch im Sommer besichtigen?

Ja, die berühmte Streif-Abfahrt lässt sich im Sommer zu Fuß begehen. Markierte Wege führen entlang der Rennstrecke, und Infotafeln erklären die gefährlichsten Passagen wie den Mausefallsprung und die Hausbergkante. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

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