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Musée des Impressionnismes
Wechselausstellungen zum Impressionismus in einem in den Hang gebauten Museum mit terrassierten, saisonal bepflanzten Gärten.
◆ DORFTEIL · GIVERNY
Am südwestlichen Ende der Rue Claude Monet, dort wo die Reisebusse halten, beginnt das ruhigere Giverny. Das Musée des Impressionnismes liegt eingebettet in terrassierte Gärten, deren Beete selbst eine Hommage an die Maler sind, die hier lebten. Wenige Schritte weiter steht die schlichte Dorfkirche Sainte-Radegonde; auf ihrem kleinen Friedhof, unter einer schlichten Familiengrabstätte, ruht Claude Monet. Ringsum öffnen sich Wiesen und Hecken, und der Blick fällt über das Tal des Ru hinab Richtung Seine – ein Ort zum Innehalten.
Das Musée des Impressionnismes Giverny erzählt die Geschichte, die Monets Garten erst verständlich macht: jene der internationalen Künstlerkolonie, die sich um 1900 in dem Dorf niederließ. Hervorgegangen aus einem früheren Museum amerikanischer Kunst, zeigt es heute wechselnde Ausstellungen zum Impressionismus und seinen Nachwirkungen. Die terrassierten Gärten vor dem flachen, in den Hang gebauten Gebäude sind selbst eine Sehenswürdigkeit – farbige Beete, die mit der Saison wechseln.
Nur wenige Schritte weiter steht die kleine romanische Kirche Sainte-Radegonde, das älteste Bauwerk des Dorfes. Auf ihrem Friedhof liegt die Familiengrabstätte Monet; die Inschrift nennt neben dem Maler seine zweite Frau Alice und die Kinder, die das Anwesen nach seinem Tod bewahrten. Abseits des Trubels finden Besucher hier einen stillen Moment – und in einer Ecke des Friedhofs die Gräber britischer Flieger, die 1944 in der Normandie fielen.
Rund um das Museum öffnet sich das Dorf zur Landschaft hin. Wiesen, alte Obstbäume und der Bachlauf des Ru, jenes Seine-Arms, den Monet einst für seinen Wassergarten anzapfte, prägen das Bild. Wer dem Weg talwärts folgt, gelangt zu den Feldern und Pappelreihen, die das Seine-Tal säumen – dieselbe Landschaft, die die Maler von Giverny immer wieder festhielten.
01 · Highlights
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Wechselausstellungen zum Impressionismus in einem in den Hang gebauten Museum mit terrassierten, saisonal bepflanzten Gärten.
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Die schlichte romanische Dorfkirche, ältestes Bauwerk Givernys, mit dem Friedhof, auf dem Claude Monet begraben liegt.
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Die schlichte Familiengrabstätte auf dem Friedhof von Sainte-Radegonde – ein stiller Ort fern vom Trubel des Gartens.
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Monet ruht in der Familiengrabstätte auf dem kleinen Friedhof neben der Dorfkirche Sainte-Radegonde am südwestlichen Ortsrand von Giverny. Der Zugang ist frei; ein Schild im Dorf weist den Weg.
Wenn dich die Geschichte der Künstlerkolonie und der Impressionismus interessieren, ja. Das Museum ordnet Monets Werk in seinen Kreis ein und zeigt wechselnde Sonderausstellungen; auch die terrassierten Gärten sind sehenswert. Für einen reinen Gartenbesuch ist es nicht zwingend.
Die romanische Kirche ist das älteste Gebäude des Dorfes und meist zugänglich; der angrenzende Friedhof mit Monets Grab ist frei zu betreten. Es ist der stillste Ort Givernys – bitte mit entsprechendem Respekt.
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