Martinsturm

Martinsturm

Der Martinsturm in Bregenz ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt und eines der markantesten Wahrzeichen Vorarlbergs.

Wer durch die Bregenzer Oberstadt schlendert, stößt unweigerlich auf ihn: den Martinsturm, dessen wuchtige Zwiebelhaubeaus dem 17. Jahrhundert weithin über den Bodensee sichtbar ist. Der Turm erhebt sich am Rand der mittelalterlichen Stadtanlage und verbindet in sich mehr als tausend Jahre Stadtgeschichte – von der römischen Besiedlung über das Mittelalter bis in die frühe Neuzeit. Ursprünglich als Teil der Stadtbefestigung errichtet, diente der Turm im Laufe der Jahrhunderte als Wachturm, Getreidespeicher und Kapelle. Die Martinskapelle im Inneren, die dem Turm seinen Namen gab, gehört zu den ältesten erhaltenen sakralen Räumen der Region. Wer die engen Treppenstufen hinaufsteigt, tritt in eine Welt ein, in der jede Steinschicht eine andere Epoche erzählt. Die charakteristische Zwiebelhaube aus dem Jahr 1601 – eine der größten ihrer Art in Mitteleuropa – krönt das Bauwerk und macht es auch aus der Ferne unverwechselbar. Das Besuchserlebnis beginnt bereits im Anstieg durch die gepflasterten Gassen der Oberstadt. Oben angekommen, eröffnet sich vom Turm aus ein weiter Blick über den Bodensee, die Bregenzer Bucht und bei klarem Wetter bis in die Schweizer Alpen. Der Ausblick allein rechtfertigt den Aufstieg – doch wer sich Zeit nimmt, entdeckt im Inneren auch die mittelalterlichen Fresken der Martinskapelle, die zu den bedeutendsten gotischen Wandmalereien Österreichs zählen. Der Martinsturm ist kein Museum im klassischen Sinne, sondern ein authentisches Stück Stadt: rau, historisch gewachsen und ohne museale Überinszenierung. Gerade das macht ihn so eindrücklich. Ein Besuch lässt sich ideal mit einem Spaziergang durch die Bregenzer Oberstadt verbinden, vorbei am Deuring-Schlössle und der Pfarrkirche St. Gallus.

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Turm
Typ

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Frühjahr und Herbst bieten die besten Bedingungen: weniger Andrang als im Festspielsommer, klare Luft für den Bodensee-Panoramablick und angenehme Temperaturen für den Aufstieg durch die Oberstadt.
01Foto-Tipp 1

Die Zwiebelhaube wirkt am eindrucksvollsten aus der Froschperspektive vom Fuß des Turms – ideal am frühen Morgen mit weichem Licht.

02Foto-Tipp 2

Vom oberen Bereich des Turms lässt sich ein weites Panorama über den Bodensee fotografieren – klare Herbsttage bieten die schärfsten Alpenblicke.

03Foto-Tipp 3

Die gotischen Fresken der Martinskapelle verlangen nach einem Stativ oder hoher ISO-Einstellung, da das Innere wenig Licht bietet.

04Foto-Tipp 4

Die gepflasterten Gassen der Bregenzer Oberstadt mit dem Turm im Hintergrund ergeben klassische Stadtansichten – am besten ohne Touristenmassen in den frühen Morgenstunden.

Gotische Fresken der Martinskapelle – zu den bedeutendsten Österreichs

Zwiebelhaube aus dem Jahr 1601 – eine der größten Mitteleuropas

Panoramablick über den Bodensee und die Schweizer Alpen

Ältestes erhaltenes Bauwerk der Stadt Bregenz

Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung der Bregenzer Oberstadt

Über tausend Jahre Stadtgeschichte auf engstem Raum erlebbar

01Tipp 1

Kombiniere den Besuch mit einem Rundgang durch die Bregenzer Oberstadt – die gepflasterten Gassen rund um den Turm sind Teil des Erlebnisses.

02Tipp 2

Feste Schuhe empfehlen sich: Die Treppenstufen im Inneren sind steil und schmal.

03Tipp 3

Für den besten Ausblick über den Bodensee lohnt sich ein Besuch an einem klaren Vormittag, wenn die Alpensilhouette besonders scharf gezeichnet ist.

04Tipp 4

Informiere dich vorab über aktuelle Martinsturm-Öffnungszeiten, da diese saisonal variieren können.

05Tipp 5

Wer die Fresken der Martinskapelle in Ruhe studieren möchte, sollte die frühen Morgenstunden oder die Zeit kurz vor Schließung wählen.

Was kostet der Eintritt für den Martinsturm?

Konkrete Eintrittspreise liegen uns aktuell nicht vor. Wir empfehlen, die offiziellen Informationen der Stadt Bregenz oder der Tourismusinformation vor dem Besuch zu prüfen, da Preise saisonal angepasst werden können.

Wie lange dauert ein Besuch im Martinsturm Bregenz?

Ein Besuch des Martinsturms dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Wer die Fresken der Martinskapelle genauer betrachtet und den Ausblick vom Turm genießt, sollte etwas mehr Zeit einplanen.

Wann ist die beste Besuchszeit für den Martinsturm?

Die beste Besuchszeit ist an klaren Tagen im Frühjahr oder Herbst, wenn der Bodensee und die Alpen besonders gut zu sehen sind und weniger Besucherandrang herrscht als im Hochsommer während der Bregenzer Festspiele.

Welche Öffnungszeiten hat der Martinsturm in Bregenz?

Die Öffnungszeiten des Martinsturms variieren je nach Saison. Aktuelle Informationen findest du direkt bei der Tourismusinformation Bregenz oder auf der offiziellen Website der Stadt.

Wie komme ich zum Martinsturm in Bregenz?

Der Martinsturm liegt in der Bregenzer Oberstadt und ist zu Fuß vom Stadtzentrum sowie vom Bahnhof Bregenz gut erreichbar. Der Anstieg durch die historischen Gassen der Oberstadt ist selbst ein lohnender Spaziergang.

Was kann man in der Nähe des Martinsturms noch besichtigen?

Direkt in der Bregenzer Oberstadt befinden sich das Deuring-Schlössle und die Pfarrkirche St. Gallus. Vom Turm aus ist auch der Bodensee gut zu Fuß erreichbar.

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Erreichbar zu Fuß ab Martinsturm.

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