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Augustiner Bräustübl
Österreichs größtes Bierlokal mit Kastanien-Biergarten, in dem das Bier seit dem 17. Jahrhundert frisch aus dem Krug gezapft wird.
◆ STADTVIERTEL · SALZBURG
Mülln, der nördlichste Teil der Salzburger Altstadt, ist klein, ruhig und überraschend ländlich – und doch Heimat des größten Biergartens Österreichs. Über den alten Mühlen am Almkanal thront die Müllner Kirche, während sich unter den Kastanienbäumen des Augustiner Bräustübls Salzburger und Reisende auf ein Krügerl treffen.
Mülln bildet den nördlichsten und mit rund 1.000 Einwohnern kleinsten Teil der Salzburger Altstadt – ein Stück UNESCO-Welterbe, das trotz seiner zentralen Lage stellenweise einen geradezu dörflichen Charakter bewahrt hat. Der Name leitet sich von den Mühlen ab, die hier seit dem Mittelalter mit der Wasserkraft des Almkanals betrieben wurden; die ältesten Abschnitte dieses Kanals in Mülln reichen vermutlich bis ins 8. Jahrhundert zurück.
Wahrzeichen des Viertels ist die Müllner Kirche (Augustinerkirche), deren heutiger Bau 1453 geweiht wurde. 1605 holte Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die Augustiner-Eremiten nach Salzburg und überließ ihnen Kirche und Umland. Aus dem 1605 gegründeten Kloster ging 1621 die berühmte Augustiner-Brauerei hervor – das heutige Augustiner Bräustübl mit seinem großen Biergarten unter Kastanienbäumen ist das größte Bierlokal Österreichs, wo das Bier nach alter Tradition aus dem Krug gezapft wird.
Sonst geht es in Mülln beschaulich zu. Über den Müllner Steg, eine Fußgänger- und Radbrücke auf Höhe des Mirabellgartens, gelangt man bequem ans rechte Ufer und ins Andräviertel. Im Norden liegen die Salzburger Universitätskliniken (Landeskrankenhaus). Wer die Treppen zur Müllner Kirche hinaufsteigt, wird mit einem der schönsten und zugleich ruhigsten Ausblicke über Salzach und Altstadt belohnt – fernab vom Trubel der Getreidegasse.
01 · Highlights
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Österreichs größtes Bierlokal mit Kastanien-Biergarten, in dem das Bier seit dem 17. Jahrhundert frisch aus dem Krug gezapft wird.
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Die 1453 geweihte Pfarrkirche auf der Anhöhe – mit Treppenaufgang und weitem Blick über die Stadt.
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Der mittelalterliche Wasserlauf, der einst die Mühlen antrieb; seine ältesten Abschnitte liegen in Mülln.
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Fußgänger- und Radbrücke auf Höhe des Mirabellgartens, die Mülln mit dem rechten Salzachufer verbindet.
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06 · Häufige Fragen
Das Augustiner Bräustübl ist das größte Bierlokal Österreichs mit einem weitläufigen Biergarten unter Kastanienbäumen. Die Brauerei wurde 1621 von den Augustiner-Eremiten gegründet; das Bier wird traditionell frisch aus dem Krug gezapft.
Der Name leitet sich von „Mühle“ ab und verweist auf die zahlreichen Mühlen, die hier seit dem Mittelalter mit der Wasserkraft des Almkanals betrieben wurden.
Ja, Mülln bildet den nördlichsten und kleinsten Teil der Salzburger Altstadt; seine historischen Bereiche gehören zum UNESCO-Welterbe. Trotzdem wirkt das Viertel stellenweise ruhig und fast ländlich.
Im Bräustübl herrscht Selbstbedienung: Man nimmt einen Steinkrug, spült ihn am Brunnen aus und lässt ihn am Schank füllen. Speisen und Jause kauft man separat an den Standln im Innenhof.
07 · In der Nähe
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