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Rainberg
Der kleinste Salzburger Stadtberg mit keltischer Siedlungsgeschichte und ruhigen Aussichtswegen über das Viertel.
◆ STADTVIERTEL · SALZBURG
Geschützt zwischen Rainberg und Mönchsberg, nur durch das Neutor von der Altstadt getrennt, liegt die Riedenburg – ein ruhiges, grünes Villenviertel mit langer Geschichte. Schon die Kelten siedelten hier auf dem Rainberg, lange bevor Gründerzeit-Villen der Gegend ihr heutiges vornehmes Gesicht gaben.
Die Riedenburg zählt zu den ältesten besiedelten Orten Salzburgs: Auf dem Rainberg, dem kleinsten der Salzburger Stadtberge, bestand in der keltischen La-Tène-Zeit eine große, gut befestigte Siedlung – der Berg war über Jahrtausende bis zum Einmarsch der Römer um 15 v. Chr. durchgehend bewohnt. Der Name „Riedenburg“ verweist dagegen auf die feuchte Vergangenheit: Er bezeichnete den stadtnahen, von Ried (Schilf) bewachsenen Teil des Leopoldskroner Mooses. Erst Drainagen in der Barockzeit machten das Land urbar.
Ihr heutiges Gesicht bekam die Riedenburg nach 1880, als die Gründe in Bauland umgewidmet wurden und zahlreiche Gründerzeit-Villen entstanden. So verbindet das Viertel vornehmes Flair mit viel Grün, geschützt zwischen den beiden Stadtbergen Rainberg und Mönchsberg. Bei Einheimischen ist es wegen seiner zentralen und zugleich ruhigen Lage besonders beliebt – und heute eine der teuersten Wohngegenden der Stadt.
Der Übergang zur Altstadt ist denkbar kurz: Das Neutor (Sigmundstor), ein 1764–1767 durch den Mönchsberg getriebener Tunnel, verbindet die Riedenburg direkt mit der Innenstadt, sodass man in wenigen Minuten zu Fuß in der Getreidegasse steht. Wer das Viertel erkunden will, steigt auf den Rainberg mit seinen Aussichtspunkten oder folgt der Reichenhaller Straße – die Mischung aus stiller Wohnlage und unmittelbarer Zentrumsnähe macht den besonderen Charme der Riedenburg aus.
01 · Highlights
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Der kleinste Salzburger Stadtberg mit keltischer Siedlungsgeschichte und ruhigen Aussichtswegen über das Viertel.
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Der 1764–1767 durch den Mönchsberg gegrabene Tunnel, der die Riedenburg direkt mit der Altstadt verbindet.
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Repräsentative Villen aus der Zeit nach 1880 prägen das vornehme, grüne Straßenbild des Viertels.
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Die neugotische Kirche von 1877/78 ist ein markanter Sakralbau am Rand des Viertels.
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06 · Häufige Fragen
Am schnellsten zu Fuß durch das Neutor (Sigmundstor), den historischen Tunnel durch den Mönchsberg. Von dort sind es nur wenige Minuten bis zur Getreidegasse und zu den Altstadtplätzen.
Auf dem Rainberg im Viertel bestand bereits in keltischer Zeit eine große befestigte Siedlung – einer der ältesten besiedelten Orte Salzburgs. Der heutige Villencharakter entstand erst nach 1880.
Die Riedenburg ist vor allem ein ruhiges, gehobenes Wohnviertel. Für Reisende ist sie als zentrumsnahe, stille Unterkunftsgegend und für Spaziergänge auf den Rainberg interessant – große Touristenmagnete gibt es hier aber kaum.
07 · In der Nähe
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