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Borgo Stretto
Pisas Flaniermeile unter Arkaden, mit der romanischen Fassade von San Michele in Borgo.
◆ STADTVIERTEL · PISA
Der Nordosten der Altstadt ist Pisas Wohnzimmer: Unter den Arkaden des Borgo Stretto reiht sich Café an Boutique, auf der Piazza delle Vettovaglie geht der Morgenmarkt abends nahtlos in den Aperitivo über, und am Lungarno Mediceo bewahrt das Museo Nazionale di San Matteo Meisterwerke des pisanischen Mittelalters. Hier isst, trinkt und lebt die Stadt – Studierende und Alteingesessene gleichermaßen.

Der Borgo Stretto ist seit dem Mittelalter Pisas Flaniermeile: eine schmale Achse unter Arkaden, an der sich Cafés, Buchläden und Boutiquen aneinanderreihen und an deren Anfang die romanische Fassade von San Michele in Borgo zwischen den Häusern aufragt. Wer den Bogengängen nach Norden folgt, wechselt unmerklich vom Touristenstrom in den Alltag der Universitätsstadt.
Das Herz des Viertels schlägt auf der Piazza delle Vettovaglie: Unter den Portiken des Platzes wird seit Jahrhunderten Markt gehalten – vormittags Obst, Gemüse und Fisch, abends übernehmen Weinbars und Osterien die Arkaden. Die Mischung aus Marktständen, Studierenden und alten Stammgästen macht den Platz zum ehrlichsten Ort der Stadt; wenige Schritte entfernt backt Il Montino die Cecìna, Pisas Kichererbsenfladen, im Holzofen.
Am Lungarno Mediceo zeigt das Viertel seine zweite, stille Seite: Im ehemaligen Kloster San Matteo bewahrt das Nationalmuseum die größte Sammlung pisanischer Kunst des Mittelalters – von bemalten Großkreuzen bis zu Werken von Masaccio und Donatello. Auf dem Rückweg lohnt der Umweg über die Piazza Santa Caterina mit ihrer gotischen Kirchenfassade und über die Piazza Garibaldi, wo sich abends halb Pisa am Brückenkopf des Ponte di Mezzo verabredet.
01 · Highlights
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Pisas Flaniermeile unter Arkaden, mit der romanischen Fassade von San Michele in Borgo.
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Arkadengesäumter Marktplatz – vormittags Stände, abends Weinbars: das kulinarische Herz der Stadt.
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Pisanische Kunst vom 12. bis 15. Jahrhundert, mit Werken von Simone Martini, Masaccio und Donatello.
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Gotische Marmorfassade an einer ruhigen Piazza am Nordrand des Viertels.
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Brückenkopf des Ponte di Mezzo und abendlicher Treffpunkt – mit Blick auf die Lungarni beider Ufer.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Erleben
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Pisas Marktplatz seit Jahrhunderten: Unter den Arkaden wird vormittags mit Obst, Gemüse und Fisch gehandelt, abends übernehmen Osterien und Weinbars. Der Platz gilt als das kulinarische und studentische Herz der Stadt.
Klassisch toskanisch im Turmhaus des Ristorante Il Campano, marktnah in der Vineria di Piazza unter den Arkaden – und für die schnelle, ehrliche Variante Cecìna aus dem Holzofen bei Il Montino.
Sehr – es versammelt die wichtigste Sammlung pisanischer Kunst des Mittelalters, von bemalten Großkreuzen bis zu Werken von Simone Martini, Masaccio und Donatello, und ist selbst in der Hochsaison angenehm leer.
Ja, es ist das Ausgehviertel der Stadt: Aperitivo unter den Arkaden, gefüllte Piazze bis nach Mitternacht – wer früh schlafen will, wählt ein Zimmer zur Hofseite.
07 · In der Nähe
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