Flexenpass

Flexenpass

Der Flexenpass verbindet Lech am Arlberg mit dem Klostertal und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Vorarlberger Bergwelt.

Wer von Lech am Arlberg in Richtung Klostertal fährt, erlebt auf dem Flexenpass einen jener Momente, in denen eine Straße selbst zur Sehenswürdigkeit wird. Die Passstraße windet sich in engen Kehren durch eine Landschaft, die zwischen sanften Almwiesen und schroffem Felsgestein wechselt — ein Wechselspiel, das bei jedem Kilometer neue Perspektiven eröffnet. Oben angekommen, auf rund 1.773 Metern Höhe, öffnet sich ein Panorama, das die gesamte Kulisse des Arlbergmassivs umfasst. Der Flexenpass ist kein Aussichtspunkt im klassischen Sinne, mit Plattform und Geländer. Er ist ein Erlebnis, das sich entlang der gesamten Auffahrt entfaltet. Wer anhält — und das sollte man unbedingt tun —, steht plötzlich in einer Stille, die nur der Wind und gelegentlich das Läuten einer Almglocke durchbrechen. Die Felswände der Flexenmauer rahmen die Straße auf der einen Seite ein, während sich auf der anderen Seite das Tal in die Tiefe zieht. Dieser Kontrast macht den Flexenpass zu einem der eindrücklichsten Naturpunkte im Vorarlberger Alpenraum. Im Sommer lockt die Passstraße Radfahrer und Motorradfahrer ebenso wie Wanderer, die von hier aus in das umliegende Wegenetz einsteigen. Die Almlandschaft rund um den Pass ist durchzogen von Pfaden, die zu ruhigen Hochlagen führen, fernab der Talstationen und Liftanlagen. Im Winter hingegen wird der Flexenpass zur zentralen Verbindungsachse zwischen den Skigebieten Lech-Zürs und dem Arlberg — die Straße ist dann schneesicher ausgebaut, aber auch deutlich stärker befahren. Früh aufbrechen lohnt sich: In den Morgenstunden liegt das Licht flach über den Kämmen, die Schatten sind lang, und die Straße gehört einem fast allein. Wer gegen Mittag kommt, teilt den Anblick mit Reisebussen und Tagestouristen. Das Licht am späten Nachmittag ist für Fotografen besonders reizvoll — die westlich ausgerichteten Hänge leuchten dann in warmem Goldton, bevor die Sonne hinter dem Arlbergrücken verschwindet.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
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Beste Besuchszeit
Juni bis Oktober für grüne Almlandschaft und freie Straße. Frühmorgens vor 9 Uhr für ruhige Verhältnisse und optimales Fotolicht. Im Winter nur bei stabiler Wetterlage und nach Prüfung der aktuellen Straßenverhältnisse.
01Foto-Tipp 1

Frühmorgens fotografieren: Das Seitenlicht der aufgehenden Sonne betont die Felstexturen der Flexenmauer besonders eindrucksvoll.

02Foto-Tipp 2

Weitwinkelobjektiv für die Kehrenstraße nutzen — von erhöhten Punkten lassen sich mehrere Kurven gleichzeitig ins Bild setzen.

03Foto-Tipp 3

Spätnachmittags leuchten die westlich ausgerichteten Almhänge in warmem Licht — ideal für Landschaftsaufnahmen.

04Foto-Tipp 4

Nebeltage im Herbst bieten stimmungsvolle Aufnahmen, wenn die Gipfel aus dem Dunst ragen.

Panoramablick auf das Arlbergmassiv von 1.773 Metern Höhe

Dramatische Felswände der Flexenmauer entlang der Passstraße

Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Hochlagen

Eindrucksvolle Kehrenstraße — selbst die Fahrt ist ein Erlebnis

Verbindung zwischen Lech am Arlberg und dem Klostertal

Ruhige Almlandschaft abseits der Talstationen

01Tipp 1

Früh starten: Vor 9 Uhr ist die Straße deutlich ruhiger und das Morgenlicht ideal für Fotos.

02Tipp 2

Im Winter auf aktuelle Straßenverhältnisse achten — bei Schneefall und Lawinengefahr kann die Straße gesperrt sein.

03Tipp 3

Geeignetes Schuhwerk mitbringen, um an den Haltepunkten kurze Wanderungen zu unternehmen.

04Tipp 4

Ausreichend Wasser und Proviant einpacken — am Pass selbst gibt es keine Verpflegungsmöglichkeiten.

05Tipp 5

Motorradfahrer und Radfahrer sollten die engen Kehren mit Bedacht nehmen — Gegenverkehr ist häufig.

Was kostet der Eintritt für den Flexenpass?

Der Flexenpass ist eine öffentliche Passstraße und kostenlos befahrbar. Es gibt keinen Eintritt oder Mautgebühr für die Strecke zwischen Lech am Arlberg und dem Klostertal.

Wie lange dauert ein Besuch am Flexenpass?

Die reine Durchfahrt dauert je nach Verkehr und Fahrtempo etwa 15 bis 30 Minuten. Wer anhält, Fotos macht oder kurze Wanderwege erkundet, sollte mindestens 1 bis 2 Stunden einplanen.

Wann ist die beste Besuchszeit für den Flexenpass?

Die schönsten Bedingungen herrschen von Juni bis Oktober, wenn die Straße schneefrei und die Almlandschaft in vollem Grün ist. Frühmorgens ist die Strecke am ruhigsten und das Licht am besten.

Ist der Flexenpass im Winter geöffnet?

In der Regel ja — die Straße ist für den Winterbetrieb ausgebaut. Bei starkem Schneefall oder Lawinengefahr kann sie jedoch vorübergehend gesperrt werden. Aktuelle Infos vor der Fahrt empfehlenswert.

Kann man am Flexenpass wandern?

Ja, vom Flexenpass führen mehrere Wanderwege in die umliegenden Hochlagen. Die Routen eignen sich für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und bieten ruhige Almlandschaften abseits der Touristenzentren.

Wie komme ich von Lech am Arlberg zum Flexenpass?

Der Flexenpass ist von Lech am Arlberg direkt über die Flexenstraße erreichbar — mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad. Die Strecke ist gut ausgeschildert und führt in Richtung Klostertal.

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Erreichbar zu Fuß ab Flexenpass.

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