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Cattedrale di San Martino
Luccas Dom mit dem Volto Santo, dem Grabmal der Ilaria del Carretto und einer Fassade, an der kein Säulchen dem anderen gleicht.
◆ STADTVIERTEL · LUCCA
Luccas Südosten versammelt die großen Kunstschätze: den Dom San Martino mit dem Volto Santo und dem Grabmal der Ilaria del Carretto, die Konzertkirche San Giovanni und den Torre Guinigi mit seinen Steineichen. Entlang der Via del Fosso mit ihrem schmalen Kanal wird das Viertel still und wohnlich – Lucca abseits der Flaniermeile.

Der Dom San Martino ist Luccas spirituelles Zentrum – und sein größter Schatz ein hölzernes Kruzifix: Der Volto Santo zog im Mittelalter Pilger aus ganz Europa an, die auf der Via Francigena nach Rom unterwegs waren. Jedes Jahr am 13. September trägt die Luminara di Santa Croce das Gedenken durch die kerzenbeleuchtete Stadt. In der Sakristei ruht das Marmorgrabmal der Ilaria del Carretto, das Jacopo della Quercia Anfang des 15. Jahrhunderts schuf – mit dem Hündchen zu Füßen der jungen Frau eines der anrührendsten Bildwerke Italiens.
Gleich neben dem Dom steht die Chiesa di San Giovanni, Luccas frühere Kathedrale: Unter ihrem Boden liegen Ausgrabungen römischer und frühchristlicher Schichten, am Abend gehört der Kirchenraum den Arien – das Festival Puccini e la sua Lucca lädt hier jeden Abend des Jahres zum Konzert.
Richtung Norden ragt der Torre Guinigi auf, der Backsteinturm der einst mächtigsten Kaufmannsfamilie der Stadt, gekrönt von seinem berühmten Dachgarten aus Steineichen. Wer danach die Via del Fosso entlanggeht – die Straße mit dem schmalen Wasserlauf in der Mitte –, erlebt das wohnliche, fast dörfliche Lucca, vorbei an der Villa Bottini mit ihrem öffentlichen Garten bis zur Porta Elisa.
01 · Highlights
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Luccas Dom mit dem Volto Santo, dem Grabmal der Ilaria del Carretto und einer Fassade, an der kein Säulchen dem anderen gleicht.
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Der Geschlechterturm mit dem Steineichen-Garten auf dem Dach – der beste Rundblick über die Altstadt.
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Die frühere Kathedrale mit Ausgrabungen unter dem Kirchenboden – abends Bühne der täglichen Puccini-Konzerte.
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Die Straße mit dem schmalen Kanal in der Mitte – stilles Wohnviertel mit der Villa Bottini und ihrem Garten.
02 · Sehenswürdigkeiten
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ein hölzernes Kruzifix, das der Legende nach von Nikodemus geschnitzt wurde und im Mittelalter Pilger aus ganz Europa nach Lucca zog. Es wird im Dom San Martino in einem eigenen Tempietto verwahrt; am 13. September ehrt die Lichterprozession Luminara di Santa Croce das Bildnis.
Es sind rund 230 Stufen, die letzten Abschnitte über stählerne Treppen – mit normaler Kondition gut machbar. Oben warten der kleine Steineichen-Hain und der beste Rundblick über Dächer, Anfiteatro-Oval und Apuanische Alpen. Früh oder spät am Tag ist am wenigsten los.
Ja – die einstündigen Konzerte des Festivals Puccini e la sua Lucca in San Giovanni finden jeden Abend statt, Karten gibt es online und an der Abendkasse in der Kirche. In der Hochsaison empfiehlt sich der Vorverkauf, die Plätze sind nicht nummeriert.
Sehr – es liegt zentral und ist doch deutlich ruhiger als die Gegend um Fillungo und San Michele. Häuser wie das Hotel Ilaria an der Via del Fosso oder das Albergo San Martino beim Dom verbinden kurze Wege mit ruhigen Nächten, und der Bahnhof ist fußläufig.
07 · In der Nähe
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