Wer von Zell am See aus die Gondel der Schmittenbahn besteigt, erlebt schon während der Auffahrt, wie sich die Welt unter einem weitet. Die Dächer der Stadt werden kleiner, der Zeller See schimmert in einem tiefen Blaugrün, und nach wenigen Minuten öffnet sich auf dem Gipfel der Schmittenhöhe auf 1.965 Metern ein Panorama, das in alle Himmelsrichtungen reicht. Oben angekommen steht man zwischen dem Zeller See im Tal und dem vergletscherten Kitzsteinhorn im Süden. An klaren Tagen sind die Gipfel der Hohen Tauern zu erkennen, darunter der Großglockner als höchster Berg Österreichs. Das Panoramarestaurant Elisabeth bietet auf der Gipfelterrasse die Möglichkeit, den Ausblick bei einem Kaffee oder einem Mittagessen in Ruhe zu genießen, ohne sofort weiterhetzen zu müssen. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, findet auf dem Höhenrundweg einen markierten Pfad, der den Gipfelbereich umrundet und dabei immer wieder neue Blickwinkel auf das Salzachtal und die umliegenden Berge freigibt. Die Schmittenhöhe ist kein reines Sommerziel. Im Winter verwandelt sich das Gebiet in ein ausgedehntes Skigebiet mit Verbindung nach Kaprun, das unter dem Namen Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bekannt ist. Doch auch abseits der Skisaison lohnt der Besuch: Im Frühsommer blühen auf den Almwiesen unterhalb des Gipfels Alpenrosen, im Herbst leuchtet das Bergpanorama in warmen Rottönen. Die Schmittenbahn verkehrt in der Regel sowohl im Sommer als auch im Winter, wobei Öffnungszeiten und Betriebszeiten je nach Saison variieren und vorab auf der offiziellen Website geprüft werden sollten. Für Familien mit Kindern gibt es auf dem Gipfelplateau einen Spielbereich, und der Weg zwischen den verschiedenen Bergstationen lässt sich auch mit dem Mountainbike zurücklegen. Wer die Tickets für die Schmittenhöhe im Voraus online bucht, spart in der Regel Zeit an der Kasse und profitiert gelegentlich von vergünstigten Tarifen. Der Gipfel selbst ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel, weshalb frühe Auffahrten am Morgen oder Besuche unter der Woche deutlich ruhiger ausfallen als an Sommerwochenenden.
Eine Gondelfahrt auf 1.965 Meter, gefolgt von einem freien Rundumblick auf Zeller See, Kitzsteinhorn und Großglockner. Auf dem Gipfel warten das Panoramarestaurant Elisabeth, ein markierter Höhenrundweg und im Sommer blühende Almwiesen. Der Besuch eignet sich für Wanderer, Familien und Genussreisende gleichermaßen.
Die Schmittenbahn wurde 1927 als eine der ersten Seilbahnen Österreichs eröffnet und machte den Gipfel der Schmittenhöhe für ein breites Publikum zugänglich. Seitdem wurde die Anlage mehrfach modernisiert und ausgebaut. Heute verbindet das Streckennetz die Schmittenhöhe mit dem Skigebiet Kaprun und bildet gemeinsam mit Saalbach-Hinterglemm und Leogang den Skicircus, eines der größten Skigebiete der Ostalpen. Der Gipfel war schon früh ein beliebtes Ausflugsziel für Sommerfrischler, die aus dem Salzachtal heraufkamen, um die Alpenluft und das Panorama zu genießen.
