Wer nach Warmbad-Villach fährt, folgt einer Spur, die weit vor unserer Zeitrechnung beginnt. Bereits die Römer kannten die warmen Quellen südlich von Villach und nutzten das mineralreiche Wasser zur Erholung und Heilung. Heute sprudelt dasselbe Thermalwasser in die Becken der KärntenTherme — ein Gedanke, der beim ersten Eintauchen durchaus Gewicht hat.
Das Wasser selbst ist der eigentliche Protagonist. Mit einer natürlichen Temperatur von rund 29 Grad Celsius und einem hohen Gehalt an Calcium, Magnesium und Sulfat gilt das Warmbader Thermalwasser als besonders hautfreundlich und wurde über Jahrhunderte bei Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt. Die KärntenTherme macht dieses Heilwasser für Tagesgäste zugänglich — ohne Kuraufenthalt, ohne Überweisung, einfach so.
Der Besuch beginnt schon beim Betreten der Anlage: Die Therme liegt eingebettet in das grüne Warmbader Tal, umgeben von bewaldeten Hügeln, die den Blick beruhigen, bevor man überhaupt das Wasser berührt. Innen erwarten Besucherinnen und Besucher mehrere Thermalbecken mit unterschiedlichen Temperaturen, Saunalandschaften und Ruhebereiche, die zum langen Verweilen einladen. Das Angebot richtet sich an Familien ebenso wie an Paare oder Einzelreisende, die gezielt Abstand vom Alltag suchen.
Besonders angenehm ist die Atmosphäre an Werktagen außerhalb der Schulferien: Die Becken sind dann deutlich ruhiger, die Liegen im Außenbereich gut besetzt, aber nicht überfüllt. An Wochenenden und in den Sommerferien zieht die Therme deutlich mehr Gäste an — wer Ruhe schätzt, plant den Besuch also besser unter der Woche und in den Morgenstunden.
Warmbad-Villach liegt nur wenige Kilometer vom Villacher Stadtzentrum entfernt, sodass sich ein Thermentag gut mit einem Stadtbummel durch die Villacher Altstadt oder einem Abstecher an den Ossiacher See verbinden lässt. Die Kombination aus historischer Heilquelle, moderner Badeinfrastruktur und der ruhigen Lage im Tal macht die KärntenTherme zu einem der beständigsten Ausflugsziele Kärntens.