Highlight
Largo da Oliveira
Der schönste Platz der Altstadt mit dem gotischen Padrão do Salado, Arkaden und der Kirche Nossa Senhora da Oliveira.
◆ STADTVIERTEL · GUIMARÃES
Das historische Zentrum von Guimarães zählt zu den am besten erhaltenen Mittelalteraltstädten Europas und ist seit 2001 UNESCO-Welterbe. Granitarkaden überspannen die Gassen, hölzerne Balkone kragen über den Köpfen aus, und an Plätzen wie dem Largo da Oliveira oder der Praça de Santiago verdichtet sich das Mittelalter zu lebendigem Alltag. Durch die enge Rua de Santa Maria, eine der ältesten Straßen der Stadt, ging schon im 12. Jahrhundert, wer Macht hatte – heute drängen sich hier Cafés, Tascas und Studierende der Universität do Minho.

Der Largo da Oliveira ist das Wohnzimmer der Altstadt: ein von Arkaden gerahmter Platz, benannt nach dem Olivenbaum, der hier der Legende nach Wunder wirkte. In seiner Mitte steht das gotische Padrão do Salado, ein steinerner Baldachin zur Erinnerung an einen Sieg über die Mauren, dahinter die Kirche Nossa Senhora da Oliveira und das frühere Rathaus, das heute das Museu de Alberto Sampaio mit kostbarer Sakralkunst beherbergt.
Von hier zweigt die Rua de Santa Maria ab, eine schmale Granitgasse, die seit dem 12. Jahrhundert die Burg mit dem Klosterzentrum verbindet – gesäumt von Adelshäusern, Klosterportalen und blumengeschmückten Fenstern. Wenige Schritte weiter öffnet sich die Praça de Santiago, deren hölzerne Brüstungen und Caféterrassen besonders abends das studentische Guimarães versammeln.
Trotz des Welterbe-Status ist das Zentrum kein Museum: Bäckereien, Tascas und Werkstätten halten den Alltag lebendig, und am Largo do Toural mit seinem azulejogeschmückten Brunnen geht das Mittelalter nahtlos in die Stadt des 19. Jahrhunderts über. Wer früh kommt, hat die Arkaden fast für sich.
01 · Highlights
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Der schönste Platz der Altstadt mit dem gotischen Padrão do Salado, Arkaden und der Kirche Nossa Senhora da Oliveira.
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Eine der ältesten Straßen der Stadt – schmale Granitgasse mit Adelshäusern, die Burg und Klosterzentrum verbindet.
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Platz mit Holzbalkonen und Caféterrassen, am Abend Treffpunkt der Studierenden und Einheimischen.
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Repräsentativer Stadtplatz mit azulejogeschmücktem Brunnen, Übergang zwischen Mittelalterkern und neuerer Stadt.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Weil der Mittelalterkern nahezu unversehrt erhalten ist und mustergültig zeigt, wie sich eine mittelalterliche Siedlung zur frühneuzeitlichen Stadt entwickelte. Die UNESCO würdigte 2001 die Authentizität der Granitarchitektur mit Arkaden und Holzbalkonen.
Den Largo da Oliveira mit dem Padrão do Salado, die Praça de Santiago mit ihren Holzbalkonen und den Largo do Toural mit dem azulejogeschmückten Brunnen. Dazwischen verläuft die historische Rua de Santa Maria.
Ja, der gesamte Welterbe-Kern ist autofrei oder verkehrsberuhigt und in einem Vormittag zu Fuß zu erlaufen. Festes Schuhwerk hilft auf dem holprigen Granitpflaster.
Rund um die Praça de Santiago und die Rua de Santa Maria reihen sich Tascas und Restaurants, von traditioneller Minho-Küche bis zur gehobenen Tafel in historischen Stadthäusern.
07 · In der Nähe
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