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Die Tanques de Couros
Die offenen Steinbecken der alten Gerbereien, heute freigelegt und in den Campus der Universität do Minho integriert.
◆ STADTVIERTEL · GUIMARÃES
Am südwestlichen Rand der Altstadt liegt das Couros-Viertel, jahrhundertelang das industrielle Herz von Guimarães: Hier wurde in offenen Steinbecken Leder gegerbt, gespeist von einem kleinen Bach. Heute sind die charakteristischen Tanques zwischen die Bauten der Universität do Minho, Galerien und Werkstätten eingebettet – ein Quartier, in dem Industriegeschichte und studentisches Leben verschmelzen. Nicht weit entfernt vereint die Plataforma das Artes e da Criatividade in einer umgebauten Markthalle Museum und Kreativzentrum. Couros ist das junge, experimentelle Gesicht der alten Königsstadt, geprägt vom Erbe des Kulturhauptstadtjahres 2012.

Über Jahrhunderte war Couros das Gewerbeviertel von Guimarães. Entlang eines kleinen Bachs reihten sich die Gerbereien, deren offene Steinbecken – die Tanques – bis heute das Bild prägen. Hier wurde gegerbt, gewaschen und gefärbt; das Viertel roch nach Leder und Arbeit, fernab der herrschaftlichen Plätze der Oberstadt.
Als die Lederindustrie verschwand, drohte Couros zu verfallen. Doch die Universidade do Minho und die Vorbereitung auf das Kulturhauptstadtjahr 2012 gaben dem Quartier ein zweites Leben: Die alten Becken wurden freigelegt und in einen Campus, Forschungsinstitute und Kulturräume integriert. Heute studiert, forscht und arbeitet man dort, wo einst Leder zum Trocknen hing – ein Musterbeispiel behutsamer Umnutzung.
Wenige Schritte entfernt steht die Plataforma das Artes e da Criatividade, ein Kulturzentrum in einer umgebauten Markthalle, das Ausstellungsräume und Kreativwerkstätten beherbergt. Zwischen Couros und der Altstadt entfaltet sich so das andere Guimarães: jung, experimentierfreudig und stolz auf seine industrielle Vergangenheit.
01 · Highlights
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Die offenen Steinbecken der alten Gerbereien, heute freigelegt und in den Campus der Universität do Minho integriert.
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Kulturzentrum in einer umgebauten Markthalle mit Ausstellungsräumen und Kreativwerkstätten.
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Forschungs- und Designinstitute in den umgenutzten Gerbereibauten – lebendiges Erbe der Kulturhauptstadt 2012.
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Der repräsentative Stadtplatz mit azulejogeschmücktem Brunnen am Übergang zwischen Altstadt und Couros.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es sind die offenen Steinbecken der alten Gerbereien, in denen über Jahrhunderte Leder bearbeitet wurde. Heute sind sie freigelegt und in den Campus der Universität do Minho integriert – ein sichtbares Zeugnis der Industriegeschichte von Guimarães.
Im Zuge des Kulturhauptstadtjahres 2012 und durch die Universidade do Minho wurden die verfallenen Gerbereibauten behutsam umgenutzt. Heute beherbergen sie Institute, Werkstätten und Kulturräume – das junge, experimentelle Gegenstück zur ehrwürdigen Oberstadt.
Ein Kulturzentrum in einer umgebauten Markthalle nahe Couros, das Ausstellungsräume und Kreativwerkstätten vereint. Es entstand im Rahmen der Kulturhauptstadt 2012 und zeigt wechselnde Ausstellungen.
Ja, gerade weil es abseits der klassischen Touristenpfade liegt. Ein Spaziergang durch die umgenutzten Gerbereien und ein Blick in die Plataforma das Artes zeigen die zeitgenössische, junge Seite der alten Königsstadt.
07 · In der Nähe
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