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Fortino Leopoldo I & Museo della Satira
Das Wachfort von 1788 gab der Stadt ihren Namen und zeigt heute eine international beachtete Sammlung politischer Karikatur.
◆ STADTVIERTEL · FORTE DEI MARMI
Das Zentrum von Forte dei Marmi ist ein Freiluft-Salon: Rund um die Piazza Garibaldi und das Fortino von 1788 reihen sich Boutiquen, Cafés und Feinkosthändler, mittwochs übernimmt der berühmte Markt die Piazza Marconi. Vom Pontile aus blickt man zurück auf den Ort – und auf die hellen Marmorwände der Apuanischen Alpen dahinter.

Alles in Forte dei Marmi geht von der Piazza Garibaldi aus, und in ihrer Mitte steht der Grund für den Stadtnamen: das Fortino, ein kleines Wachfort, das Großherzog Pietro Leopoldo 1788 zum Schutz des Marmor-Verladeplatzes errichten ließ. Heute beherbergt der Bau das Museo della Satira e della Caricatura, und der Platz davor ist das Wohnzimmer des Ortes – Cafés, Eisdielen und am Abend der Corso der Sommergäste.
Vom Fortino führt die Achse der Via Spinetti hinunter zum Meer und auf den Pontile, die ehemalige Verladebrücke des Marmors, die heute als Flaniersteg weit über das Wasser hinausreicht. Dazwischen liegt das Einkaufsrevier: Entlang von Via Carducci und den Querstraßen residieren die großen Modehäuser in villenartigen Boutiquen, daneben halten sich Feinkosthändler, Buchläden und Familiengeschäfte, die das Zentrum vor der reinen Kulisse bewahren.
Mittwochs gehört der Vormittag dem Markt auf der Piazza Marconi, der als einer der besten Italiens gilt – Kaschmir, Leinen und Leder zu Marktpreisen, verkauft von Händlerdynastien. Und wenn die Boutiquen schließen, beginnt der zweite Akt: Aperitivo an der Piazza, Abendessen bei einem der Sternelokale des Viertels und später eine Nacht in der Capannina di Franceschi, die seit 1929 am Strand steht.
01 · Highlights
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Das Wachfort von 1788 gab der Stadt ihren Namen und zeigt heute eine international beachtete Sammlung politischer Karikatur.
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Die alte Marmor-Verladebrücke ragt weit ins Tyrrhenische Meer – der Sonnenuntergangs-Spot der Stadt mit Blick auf die Apuanen.
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Kaschmir, Leinen und Leder von Händlerfamilien, die seit Generationen hier stehen – im Sommer auch sonntags.
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Die großen Modehäuser in Strandhausgröße, dazwischen Feinkost und Familiengeschäfte – Flanieren als Sport.
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Der legendäre Nachtclub von 1929, in dem schon die Agnellis tanzten – bis heute enden hier die Sommernächte der Versilia.
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Das Fortino von 1788 mit dem Museo della Satira an der Piazza Garibaldi, den Pontile mit seinem Blick auf die Apuanischen Alpen und – mittwochs – den berühmten Markt auf der Piazza Marconi. Dazu gehört ein Bummel durch die Boutiquen der Via Carducci.
Nicht vollständig, aber das Auto spielt kaum eine Rolle: Die Wege sind kurz, fast alle bewegen sich zu Fuß oder per Rad, und im Hochsommer ist Parken knapp und teuer. Am entspanntesten erkundest du das Viertel mit dem Leihrad.
Zum Aperitivo an den Cafés der Piazza Garibaldi, danach in den Restaurants des Viertels – vom Sternelokal bis zur Fischtheke. Später zieht es Nachtschwärmer in die Capannina di Franceschi am Strand, die seit 1929 bespielt wird.
Ja – er gilt als einer der besten Wochenmärkte Italiens. Kaschmir, Leinen und Lederwaren erreichen hier Boutiquen-Qualität zu Marktpreisen; viele Stände sind seit Generationen in Familienhand. Früh kommen lohnt sich, gegen Mittag wird es voll.
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