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Basilica di Santa Margherita
Wallfahrtskirche der Stadtheiligen hoch über Cortona – Ziel des Pilgerwegs und Ort großer Stille.
◆ STADTVIERTEL · CORTONA
Oberhalb der Via Nazionale wird Cortona steil, still und dörflich: Treppengassen klettern durch das Quartier Poggio hinauf zur Wallfahrtsbasilika der Stadtheiligen Margherita und weiter zur Medici-Festung Girifalco. Unterwegs begleiten die Kreuzweg-Mosaiken von Gino Severini den Pilgerweg, oben warten Zypressen, Panorama und kaum noch Stimmen – das kontemplative Cortona.

Der Aufstieg beginnt unscheinbar hinter der Piazza della Repubblica und wird schnell zum Erlebnis: Die Via Santa Margherita zieht in Kehren den Hang hinauf, gesäumt von den Mosaiken eines Kreuzwegs, den der in Cortona geborene Futurist Gino Severini gestaltet hat – moderne Kunst auf einem jahrhundertealten Pilgerpfad. Links und rechts stapeln sich die Häuser des Poggio, des alten Oberstadtquartiers, in dem Wäsche über Treppengassen hängt und Katzen die Mauern bewachen.
Oben angekommen, empfängt die Basilica di Santa Margherita mit kühler Weite. Margherita von Cortona, gestorben 1297, ist die Stadtheilige; ihr Schrein über dem Hauptaltar macht die im 19. Jahrhundert weitgehend neu errichtete Kirche bis heute zum Ziel von Pilgern und Cortonesi gleichermaßen. Die Stille hier oben, nur wenige Minuten über dem Trubel der Piazza, gehört zu den eindrücklichsten Erfahrungen der Stadt.
Wer noch weitergeht, erreicht die Fortezza del Girifalco auf dem höchsten Punkt des Hügels: Die Medici-Festung aus dem 16. Jahrhundert beherbergt heute Ausstellungen und Veranstaltungen, im Sommer auch Teile des Fotofestivals Cortona On The Move. Von den Bastionen reicht der Blick über das Val di Chiana bis zum Lago Trasimeno – und auf dem Rückweg lohnt ein Abstecher zur kleinen Kirche San Niccolò mit ihrem schattigen Vorhof.
01 · Highlights
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Wallfahrtskirche der Stadtheiligen hoch über Cortona – Ziel des Pilgerwegs und Ort großer Stille.
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Medici-Festung auf dem höchsten Punkt der Stadt – Ausstellungen, Festivals und der weiteste Rundblick.
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Die Mosaiken des Futuristen Gino Severini begleiten die Via Santa Margherita bergauf – Kunst am Pilgerpfad.
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Kleine Kirche mit schattigem Vorhof in den stillen Gassen des Poggio – ein Ruhepunkt auf halber Höhe.
02 · Sehenswürdigkeiten
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Der Weg ab Piazza della Repubblica dauert je nach Tempo 20 bis 30 Minuten und ist durchgehend steil, aber gut begehbar. Die Severini-Mosaiken geben unterwegs natürliche Pausenpunkte – und der Blick wird mit jedem Höhenmeter besser.
Ja, eine Straße führt außen um die Stadtmauer bis zur Basilica di Santa Margherita; dort gibt es Parkmöglichkeiten. Wer schlecht zu Fuß ist, fährt hinauf und genießt Basilika, Festung und Aussicht ohne den Anstieg.
Eine Büßerin und Mystikerin des 13. Jahrhunderts, die sich in Cortona der Armen- und Krankenpflege widmete und 1297 starb. Sie wurde 1728 heiliggesprochen und ist bis heute die Stadtheilige – ihr Schrein in der Basilika ist Ziel des Pilgerwegs.
Für den Rundblick allein: ja. Die Medici-Festung aus dem 16. Jahrhundert öffnet saisonal für Ausstellungen und Veranstaltungen; aktuelle Zeiten vorab prüfen. Selbst wenn die Festung geschlossen ist, lohnt der Weg für das Panorama von der Anhöhe.
07 · In der Nähe
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