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Sé Nova de Coimbra
Die jesuitische spätere Kathedrale mit manieristisch-barocker Fassade, ruhiger Gegenpol zur Universitätsbibliothek.
◆ STADTVIERTEL · COIMBRA
Hinter dem Welterbe-Kern der Alta wird Coimbra ruhiger und grüner. Rund um die strenge Sé Nova, die jesuitische spätere Kathedrale, breiten sich die Fakultäten und Gärten der Universität aus. Hier fällt der Jardim Botânico in schattigen Terrassen unter dem monumentalen Aqueduto de São Sebastião zum Tal hin ab, hier liegt die Penedo da Saudade, der „Felsen der Sehnsucht“, wo Studierende seit Generationen Verse in den Stein meißeln. Wer dem Trubel der Oberstadt entkommen will, findet in Sé Nova das nachdenkliche, akademische Coimbra zwischen Bambushainen und Gewächshäusern.

Die Sé Nova, die „neue Kathedrale“, übernahm im 18. Jahrhundert den Bischofssitz von der romanischen Sé Velha. Sie geht auf eine Jesuitenkirche zurück, und ihre manieristisch-barocke Fassade strahlt jene Strenge aus, die das Gegenstück zur verspielten Pracht der Universitätsbibliothek bildet. Von hier aus dehnt sich das akademische Coimbra: Naturwissenschaftliche Fakultäten, Museen und Institute prägen das Viertel, das zugleich das jüngere, lebendige Gesicht der Universität zeigt.
Sein grünes Herz ist der Jardim Botânico, den die Universität im 18. Jahrhundert anlegte. In sanften Terrassen fällt er zum Tal ab, durchzogen von Wegen zwischen tropischen Gewächshäusern, Bambushainen, Magnolien und alten Bäumen. Über ihm spannt sich der Aqueduto de São Sebastião, dessen Bögen dem Garten eine fast römische Kulisse geben. Es ist der schönste Ort der Stadt, um dem Lärm zu entkommen – ein schattiges Refugium mitten im akademischen Coimbra.
Etwas weiter östlich liegt die Penedo da Saudade, ein Aussichtsfelsen mit altem Baumbestand, an dem Studierende seit dem 19. Jahrhundert Gedenktafeln und Verse anbringen – ein steingewordenes Album der saudade, jenes portugiesischen Gefühls von Sehnsucht und Wehmut. Von hier reicht der Blick über die Stadt und das Mondego-Tal, und an lauen Abenden trifft man Studierende, die zwischen den Inschriften der Vorgänger sitzen.
01 · Highlights
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Die jesuitische spätere Kathedrale mit manieristisch-barocker Fassade, ruhiger Gegenpol zur Universitätsbibliothek.
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Der terrassierte Botanische Garten der Universität mit Gewächshäusern, Bambushainen und altem Baumbestand.
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Das Bogenaquädukt am Rand des Botanischen Gartens, das der Anlage eine fast römische Kulisse verleiht.
Highlight
Der „Felsen der Sehnsucht“ mit studentischen Gedenktafeln und Versen und weitem Blick über das Mondego-Tal.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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04 · Aktivitäten
Noch keine Aktivitäten hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Sé Velha ist die romanische alte Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert in der Altstadt. Die Sé Nova entstand aus einer Jesuitenkirche und übernahm im 18. Jahrhundert den Bischofssitz – sie steht in Sé Nova hinter der Universität und wirkt deutlich strenger und jünger.
Nein, der Jardim Botânico der Universität ist frei zugänglich. Er ist einer der schönsten Orte der Stadt für eine schattige Pause – mit Terrassen, Gewächshäusern und dem Aquädukt als Kulisse.
Ein Aussichtsfelsen mit altem Baumbestand, an dem Studierende seit dem 19. Jahrhundert Gedenktafeln und Verse anbringen – ein Ort der saudade, jenes portugiesischen Gefühls von Sehnsucht, mit weitem Blick über das Mondego-Tal.
Ja, abseits des Welterbe-Kerns ist Sé Nova grüner und ruhiger. Es ist das akademische Alltagsviertel mit Fakultäten und Gärten – ideal, wenn man dem Touristentrubel der Alta entkommen möchte.
07 · In der Nähe
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