Highlight
Santa Clara-a-Velha
Die freigelegte gotische Klosterruine, die der Mondego jahrhundertelang überflutete – mit Museum und begehbaren Resten am Wasser.
◆ STADTVIERTEL · COIMBRA
Jenseits der Brücke, am linken Ufer des Mondego, liegt das stille, sakrale Coimbra. Hier ließ die heilige Königin Isabella ihr Kloster bauen – Santa Clara-a-Velha, das der Fluss über Jahrhunderte überflutete, bis man es erst spät dem Schlamm entriss. Höher am Hang ruht die Königin im barocken Santa Clara-a-Nova. Dazwischen träumt die Quinta das Lágrimas, der Garten, in dem die Legende der ermordeten Inês de Castro spielt, und nebenan verzaubert Portugal dos Pequenitos mit Miniaturen des ganzen Landes. Von hier öffnet sich der klassische Blick zurück über das Wasser auf die golden gestaffelte Alta.

Santa Clara ist das Ufer der heiligen Königin Isabella von Aragón, der rainha santa. Im 14. Jahrhundert stiftete sie das gotische Kloster Santa Clara-a-Velha direkt am Fluss – doch der Mondego überschwemmte es immer wieder, bis es schließlich aufgegeben und vom Schlamm verschluckt wurde. Erst in jüngerer Zeit legten Archäologen die eindrucksvolle Ruine frei und machten sie mit einem Museum zugänglich. Die Nonnen zogen derweil auf die Höhe, ins barocke Santa Clara-a-Nova, wo die Königin bis heute in einem silbernen Schrein ruht.
An dieses Ufer knüpft sich auch Portugals berühmteste Liebestragödie. In den Gärten der Quinta das Lágrimas, der „Quelle der Tränen“, soll Inês de Castro gelebt haben, die heimliche Geliebte des Thronfolgers Pedro – bis sie auf Befehl des Königs ermordet wurde. Pedro ließ sie der Legende nach nach seiner Krönung zur Königin erklären und den Hof ihrem Leichnam huldigen. Heute ist die Quinta ein Garten mit altem Baumbestand und ein Luxushotel; die Quelle und die Legende ziehen bis heute Besucher an.
Doch Santa Clara ist nicht nur Andacht. Gleich nebenan liegt Portugal dos Pequenitos, der Miniaturpark, in dem Generationen von Kindern durch ein Portugal im Kleinformat gelaufen sind – mit den Bauten des Mutterlandes und der einstigen Überseegebiete. Und von der Promenade am Wasser hat man den vielleicht schönsten Blick der Stadt: hinüber auf die Alta, die sich über dem Mondego zur Universität hinaufstaffelt.
01 · Highlights
Highlight
Die freigelegte gotische Klosterruine, die der Mondego jahrhundertelang überflutete – mit Museum und begehbaren Resten am Wasser.
Highlight
Das barocke Kloster auf der Höhe, in dem die heilige Königin Isabella in einem silbernen Schrein ruht.
Highlight
Der berühmte Miniaturpark mit Bauten aus ganz Portugal – ein Klassiker für Familien mit Kindern.
Highlight
Der legendenumwobene Garten der Inês-de-Castro-Tragödie, heute Park und Luxushotel mit altem Baumbestand.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Hotels
04 · Aktivitäten
Noch keine Aktivitäten hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Das gotische Santa Clara-a-Velha wurde im 14. Jahrhundert am Fluss gegründet, immer wieder vom Mondego überflutet und schließlich aufgegeben. Die Nonnen zogen auf die Höhe in das neue, barocke Santa Clara-a-Nova. Beide kann man heute besichtigen – die alte Ruine wurde freigelegt und mit einem Museum zugänglich gemacht.
Die „Quelle der Tränen“ ist der Schauplatz von Portugals berühmtester Liebestragödie: Hier soll Inês de Castro, die heimliche Geliebte des Thronfolgers Pedro, gelebt haben, ehe sie ermordet wurde. Heute ist die Quinta ein Garten und ein Luxushotel; die Legende zieht bis heute Besucher an.
Sehr – der Miniaturpark mit Bauwerken aus ganz Portugal im Kleinformat ist ein Klassiker für Familien und einer der beliebtesten Ausflugsorte der Stadt für Kinder.
Auf jeden Fall: Neben den Klöstern und dem Miniaturpark hat man von Santa Clara den schönsten Blick auf die Alta, die sich über dem Mondego zur Universität hinaufstaffelt – besonders im Nachmittagslicht.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für Santa Clara ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.