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Mosteiro dos Jerónimos
Das manuelinische UNESCO-Welterbe-Kloster mit den Gräbern von Vasco da Gama und Camões ist Beléms architektonisches Glanzstück.
◆ STADTVIERTEL · LISSABON
Belém am westlichen Tejo-Ufer ist das Viertel der großen Entdeckungen – hier stachen einst Vasco da Gama und die Karavellen in See. Heute reihen sich UNESCO-Welterbe, das manuelinische Jerónimos-Kloster, der Torre de Belém und die Original-Pastéis de Belém entlang des Flusses aneinander.
Belém liegt rund sechs Kilometer westlich der Innenstadt am Ufer des Tejo und atmet die große Zeit der portugiesischen Entdeckungen. Von hier brachen die Seefahrer im 15. und 16. Jahrhundert zu ihren Reisen nach Indien und in die Neue Welt auf. Mit dem Reichtum, den dieser Handel brachte, entstanden zwei Bauwerke, die heute gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: das Mosteiro dos Jerónimos und der Torre de Belém.
Das Jerónimos-Kloster, dessen Bau sich über mehr als ein Jahrhundert zog, ist das Meisterwerk des manuelinischen Stils, in dem sich Spätgotik mit maritimen Motiven wie Tauwerk und Seeungeheuern verbindet. In seiner Kirche ruhen Vasco da Gama und der Nationaldichter Luís de Camões. Direkt am Fluss steht der Torre de Belém, 1515 von König Manuel I. in Auftrag gegeben, einst Leuchtturm und Wehrturm und heute das ikonische Wahrzeichen Lissabons schlechthin.
Daneben überspannt das schiffsförmige Padrão dos Descobrimentos von 1960 die Uferpromenade und ehrt die großen Entdecker. Belém ist aber auch Kulturmeile und Süßigkeitenmekka: Im weitläufigen Centro Cultural de Belém und im skulptural geschwungenen MAAT zeigt man moderne Kunst, während in der Antiga Confeitaria de Belém seit 1837 die geheime Originalrezeptur der Pastéis de Belém warm aus dem Ofen kommt – jenes goldene Puddingtörtchen, das die Welt als Pastel de Nata kennt.
01 · Highlights
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Das manuelinische UNESCO-Welterbe-Kloster mit den Gräbern von Vasco da Gama und Camões ist Beléms architektonisches Glanzstück.
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Der manuelinische Wehrturm von 1515 steht am Tejo und gilt als das Wahrzeichen Lissabons – ebenfalls UNESCO-Welterbe.
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Die Antiga Confeitaria de Belém backt seit 1837 nach geheimer Rezeptur die berühmtesten Puddingtörtchen Portugals.
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Das schiffsbugförmige Entdeckerdenkmal von 1960 ehrt die Seefahrer der Entdeckungsära und bietet oben eine Aussichtsplattform.
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Zwei große Kulturhäuser am Fluss – das skulpturale MAAT für Kunst, Architektur und Technik und das weitläufige CCB für Ausstellungen und Bühnenkunst.
02 · Sehenswürdigkeiten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Am stimmungsvollsten mit der Tram 15 ab Praça da Figueira oder Praça do Comércio (rund 30 Minuten), alternativ mit dem Zug bis Bahnhof Belém. Eine Metro gibt es in Belém nicht.
Für Jerónimos-Kloster, Torre de Belém, Padrão dos Descobrimentos und eine Pause mit Pastéis sollte man mindestens einen halben, besser einen ganzen Tag einplanen – die Sehenswürdigkeiten liegen weitläufig am Fluss verteilt.
Ja. Nur die Antiga Confeitaria de Belém darf sie nach der geheimen Originalrezeptur seit 1837 so nennen; anderswo heißen die Törtchen Pastéis de Nata. Warm aus dem Ofen, mit Zimt und Puderzucker, schmecken sie am besten.
Oft ja, vor allem mittags und in der Hauptsaison können die Schlangen lang sein. Wer Tickets online vorbucht und früh am Morgen kommt, spart viel Wartezeit.
07 · In der Nähe
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