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Miradouro de São Pedro de Alcântara
Die terrassierte Aussichtsanlage schaut über die Baixa hinweg bis zur Burg – einer der schönsten Sonnenuntergangsplätze der Stadt.
◆ STADTVIERTEL · LISSABON
Das Bairro Alto ist Lissabons berühmtestes Ausgehviertel – ein steiles Raster enger Gassen, das tagsüber verschlafen wirkt und nachts zur größten Open-Air-Bar der Stadt wird. Zwischen winzigen Kneipen, Fado-Häusern und alternativen Läden mischen sich Panoramablicke vom Miradouro de São Pedro de Alcântara und die goldglänzende Kirche São Roque.
Das Bairro Alto entstand im 16. Jahrhundert, als Lissabon durch den Überseehandel zu einer der reichsten Städte Europas aufstieg. Anders als die Baixa überstand es das Beben von 1755 weitgehend, weshalb sich hier noch ein dichtes, labyrinthisches Netz schmaler Altstadtgassen erhalten hat. Aus dem einstigen Arbeiter- und Bohème-Viertel wurde über die Jahrzehnte ein begehrtes Wohn- und Ausgehgebiet mit ganz eigenem Rhythmus.
Tagsüber ist das Viertel fast still: heruntergelassene Rollläden, kleine Lebensmittelläden, hier und da ein Plattenladen oder Tattoo-Studio. Doch sobald die Sonne sinkt, füllen sich die Gassen. Ab etwa 21 Uhr beginnt das Nachtleben, für das das Bairro Alto berühmt ist – winzige Bars, aus denen die Gäste mit Getränk in der Hand auf die Straße strömen. Es ist zugleich Zentrum der Lissaboner Jazz-, Hip-Hop-, alternativen und LGBT-Szene und beherbergt eine lebendige Fado-Tradition.
Am westlichen Rand öffnet sich der Miradouro de São Pedro de Alcântara mit einem der schönsten Panoramablicke über die Baixa bis zum Castelo de São Jorge; hierher führt seit 1885 die historische Standseilbahn Elevador da Glória vom Praça dos Restauradores. Am Largo Trindade Coelho lohnt die Igreja de São Roque einen Blick: Hinter schlichter Fassade verbergen sich überbordend mit Gold, Marmor und Azulejos verzierte Kapellen aus der Jesuitenzeit.
01 · Highlights
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Die terrassierte Aussichtsanlage schaut über die Baixa hinweg bis zur Burg – einer der schönsten Sonnenuntergangsplätze der Stadt.
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Eine der ältesten Jesuitenkirchen mit nüchterner Fassade und im Inneren prunkvoll mit Gold, Marmor und Azulejos geschmückten Kapellen.
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Die gelbe Standseilbahn rumpelt seit 1885 vom Praça dos Restauradores hinauf zum Aussichtspunkt São Pedro de Alcântara.
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Rund um Rua da Atalaia und Rua do Diário de Notícias reihen sich winzige Bars, vor denen das Lissaboner Nachtleben auf der Straße stattfindet.
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Neben Alfama ist das Bairro Alto die zweite Heimat des Fado, mit traditionsreichen Casas de Fado in den oberen Gassen.
02 · Sehenswürdigkeiten
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06 · Häufige Fragen
Meist gegen 21 Uhr füllen sich die Gassen, der Höhepunkt liegt in den späten Nachtstunden. Tagsüber wirkt das Viertel dagegen ruhig und fast verschlafen.
Ja. Der Miradouro de São Pedro de Alcântara, die goldglänzende Igreja de São Roque und die kleinen Läden lassen sich tagsüber in Ruhe und ohne Menschenmassen erleben.
Die Lage ist zentral und ideal für Ausgeher, doch der nächtliche Lärm ist erheblich. Wer Ruhe sucht, übernachtet besser im benachbarten Chiado oder Príncipe Real und kommt zum Feiern herüber.
In den traditionsreichen Casas de Fado der oberen Gassen. Neben Alfama gilt das Bairro Alto als zweites Fado-Zentrum Lissabons – Reservierung wird empfohlen, da die Lokale klein sind.
07 · In der Nähe
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