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Praça do Comércio
Der riesige, zum Tejo geöffnete Prachtplatz mit Arkaden und Reiterstandbild ist das repräsentative Eingangstor Lissabons vom Fluss her.
◆ STADTVIERTEL · LISSABON
Baixa & Chiado bilden das elegante Zentrum Lissabons: die schnurgerade, nach dem Beben von 1755 planmäßig neu errichtete Unterstadt und das literarische, mondäne Chiado am Hang darüber. Hier reihen sich monumentale Plätze, gusseiserne Aufzüge, Traditionscafés und die ältesten Buchhandlungen und Theater der Stadt aneinander.
Die Baixa ist Lissabons gebaute Antwort auf die Katastrophe: Nachdem Erdbeben, Tsunami und Brand die Stadt 1755 fast auslöschten, ließ der Marquês de Pombal die Unterstadt in einem revolutionären, erdbebensicheren Raster aus geraden Straßen und neoklassizistischen Fassaden wieder aufbauen. Vom monumentalen, zum Fluss hin offenen Praça do Comércio führt die Fußgängerachse der Rua Augusta unter einem Triumphbogen hindurch bis zum runden Rossio, dem alten Herzplatz der Stadt.
Mittendrin steht der Elevador de Santa Justa, ein gusseiserner Aussichtsaufzug von 1902, entworfen von Raoul Mesnier du Ponsard in der Tradition Eiffels – von oben reicht der Blick über die Dächer bis zur Ruine des Convento do Carmo, dessen offene gotische Bögen seit dem Beben in den Himmel ragen. Die Baixa ist heute Lissabons große Bühne für Bummler: Pflastermosaike, Straßenkünstler, Goldschmiede und Souvenirläden.
Den Hang hinauf beginnt das Chiado, seit jeher Treffpunkt von Dichtern, Künstlern und Intellektuellen. Entlang der Rua Garrett liegt die Livraria Bertrand, laut Guinness die älteste durchgehend betriebene Buchhandlung der Welt (1732), und das Café A Brasileira von 1905, vor dem die Bronzestatue Fernando Pessoas sitzt. Hinzu kommen das Teatro Nacional de São Carlos, Lissabons Opernhaus, und feine Boutiquen – elegant, bohemisch und voller Geschichte zugleich.
01 · Highlights
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Der riesige, zum Tejo geöffnete Prachtplatz mit Arkaden und Reiterstandbild ist das repräsentative Eingangstor Lissabons vom Fluss her.
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Der gusseiserne Aufzug von 1902 verbindet Baixa und Chiado und krönt sich mit einer Aussichtsplattform über die Dächer der Stadt.
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Die seit 1755 dachlose gotische Klosterkirche ist heute ein eindrucksvolles archäologisches Museum unter freiem Himmel.
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Die Fußgängerachse der Baixa führt unter dem Triumphbogen hindurch, der ebenfalls eine begehbare Aussichtsterrasse trägt.
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Lissabons literarische Institutionen an der Rua Garrett – Pessoas Stammcafé und die älteste Buchhandlung der Welt.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Baixa ist die flache, nach dem Beben von 1755 im Raster neu gebaute Unterstadt mit großen Plätzen und Einkaufsstraßen. Das Chiado liegt am Hang darüber und gilt als literarisch-elegantes Viertel mit Cafés, Theatern und Buchläden – beide gehen nahtlos ineinander über.
Für die Aussicht und das gusseiserne Bauwerk ja. Wer die oft lange Schlange umgehen will, geht über das Chiado zur oberen Plattform am Convento do Carmo, von wo aus man die Aussichtsebene ebenfalls erreicht.
Im Café A Brasileira an der Rua Garrett im Chiado, eröffnet 1905. Vor dem Lokal sitzt heute eine bronzene Statue des Dichters an einem Tisch – ein beliebtes Fotomotiv.
Ja, die Lage ist zentral und bestens an Metro, Tram und Bus angebunden, von hier erreicht man die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Dafür ist es lebhaft, abends nicht immer ruhig und eher im mittleren bis gehobenen Preissegment.
07 · In der Nähe
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