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Largo do Intendente
Der sanierte Platz besticht mit einer der prächtigsten azulejoverkleideten Fassaden Lissabons und einer entspannten Café-Szene.
◆ STADTVIERTEL · LISSABON
Mouraria ist Lissabons multikulturelle Seele und neben Alfama die wahre Geburtsstätte des Fado. Im einstigen Maurenviertel am Fuß der Burg leben heute Menschen aus über 50 Nationen Tür an Tür – zwischen kleinen Tascas, asiatischen Läden und dem prächtig gefliesten Largo do Intendente.
Der Name Mouraria bedeutet wörtlich Maurenviertel: Hier durften nach der christlichen Eroberung Lissabons durch König Afonso Henriques 1147 die verbliebenen Mauren leben – bis zu ihrer Vertreibung Ende des 15. Jahrhunderts. Das Viertel klettert vom belebten Praça Martim Moniz den Nordhang des Burgbergs hinauf und hat über die Jahrhunderte seinen Ruf als Heimat der einfachen Leute, der Außenseiter und Zuwanderer bewahrt.
Mouraria gilt – neben Alfama – als eigentliche Wiege des Fado. Hier lebte im 19. Jahrhundert Maria Severa, die erste berühmte Fadosängerin, deren Affäre mit einem Grafen die Musik des Volkes bis in die Salons des Adels trug. Ihr ehemaliges Haus beherbergt heute eines der bekannten Fado-Lokale des Viertels. Wer den authentischen, ungeschönten Fado sucht, ist in den schmalen Gassen rund um den Largo da Severa richtig.
Heute ist Mouraria eines der buntesten Viertel Europas: Entlang der Rua da Palma und der Avenida Almirante Reis reihen sich chinesische, südasiatische und afrikanische Geschäfte; am Praça Martim Moniz leben Menschen aus über 50 Nationen, und die Restaurants reichen von portugiesischer Tasca-Küche bis zu indischer, bangladeschischer und vietnamesischer Küche. Der einst verrufene Largo do Intendente wurde aufwendig saniert und überrascht heute mit einer der schönsten azulejogeschmückten Fassaden der Stadt.
01 · Highlights
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Der sanierte Platz besticht mit einer der prächtigsten azulejoverkleideten Fassaden Lissabons und einer entspannten Café-Szene.
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Lissabons multikulturellster Platz, Treffpunkt von über 50 Nationen, mit Streetfood, Märkten und Blick auf die Burg.
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Das frühere Haus der legendären Fadosängerin Maria Severa ist heute ein Fado-Lokal am Largo da Severa.
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Von portugiesischen Tascas über indische, chinesische und bangladeschische Küche – das günstigste und vielfältigste Essen der Stadt.
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Durch Mourarias Gassen führt einer der stimmungsvollsten Wege hinauf zum Castelo de São Jorge oberhalb des Viertels.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Das früher verrufene Viertel hat sich stark gewandelt und ist heute lebendig und überwiegend gut besuchbar. Wie in jedem dichten Innenstadtviertel gelten die üblichen Vorsichtsregeln; tagsüber und am belebten Largo do Intendente ist es unproblematisch.
Hier lebte im 19. Jahrhundert Maria Severa, die erste berühmte Fadosängerin. Neben Alfama gilt Mouraria deshalb als wahre Wiege des Fado – ihr ehemaliges Haus ist heute ein Fado-Lokal am Largo da Severa.
Rund um Martim Moniz und die Rua do Benformoso findet man die vielfältigste und günstigste Küche der Stadt – von portugiesischen Tascas bis zu indischer, chinesischer, bangladeschischer und afrikanischer Küche, gekocht von den hier ansässigen Communities.
Der einst heruntergekommene Platz wurde aufwendig saniert und trägt mit der Fassade des Gebäudes eine der schönsten Azulejo-Verkleidungen Lissabons. Heute ist er ein entspannter Treffpunkt mit Cafés und Läden.
07 · In der Nähe
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