Liechtensteinklamm

Liechtensteinklamm

Die Liechtensteinklamm bei Sankt Johann im Pongau zählt zu den längsten und tiefsten Felsschluchten der Alpen – ein tosendes Naturschauspiel auf schmalen Stegen über der Großarler Ache.

Wer die Liechtensteinklamm in Sankt Johann im Pongau betritt, taucht in eine Welt ein, in der das Tageslicht nur noch in schmalen Streifen bis zum Schluchtgrund vordringt. Über Jahrtausende hat sich die Großarler Ache hier durch den Fels gefräst und eine Felsschlucht geschaffen, deren Wände an manchen Stellen so eng zusammenrücken, dass man sie fast mit ausgestreckten Armen zu berühren glaubt. Das Wasser tost in der Tiefe, Gischt steigt auf, und die Luft ist kühl und feucht – ein Kontrast zur sommerlichen Wärme draußen, der sofort spürbar wird. Der Weg führt über schmale Holzstege und in den Fels geschlagene Galerien immer tiefer in die Klamm hinein. Geländer auf der einen, glatt gewaschene Felswände auf der anderen Seite begleiten den Besucher, während unter den Brettern das Wasser rauscht. Höhepunkt ist der mächtige Wasserfall im hinteren Teil der Schlucht, der über die Felsstufen donnert und das ganze Tosen der Klamm bündelt. Hier wird klar, welche Kraft das Wasser über die Jahrtausende entfaltet hat. Die Liechtensteinklamm trägt ihren Namen nach dem Fürsten von Liechtenstein, der die Erschließung der Schlucht im 19. Jahrhundert finanziell unterstützte. Seitdem zieht das Naturdenkmal Wanderer und Naturfreunde an, die das Spiel aus Wasser, Fels und Licht erleben wollen. Modernisierte Stege und Aussichtsplattformen machen den Besuch heute zugänglich, ohne den ursprünglichen Charakter der Klamm zu verlieren. Der Rundgang ist gut zu bewältigen und eignet sich auch für Familien, sofern festes Schuhwerk getragen wird – der Boden ist durch die ständige Feuchtigkeit oft rutschig. Eine leichte Regenjacke schützt vor der aufsteigenden Gischt. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt entlang des Weges die feinen Details: moosbewachsene Felsbänder, Strudeltöpfe im Stein und die wechselnden Farbtöne des Wassers, das je nach Lichteinfall türkis bis tiefgrün schimmert. Die Liechtensteinklamm ist damit weit mehr als ein kurzer Abstecher – sie ist ein eindrückliches Erlebnis des alpinen Naturraums im Salzburger Pongau.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

Besuch planenLiechtensteinklamm

Tickets, Öffnungszeiten und den perfekten Zeitpunkt — wir planen deinen Besuch. Unverbindlich & kostenlos.

Wahrzeichen
Typ

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Wird aus den Entity-Daten geladen — oder im Editor pflegen.

Beste Besuchszeit
Am schönsten in den Sommermonaten während der Saison, idealerweise am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn weniger Besucher unterwegs sind und die kühle Klammluft besonders erfrischt.
01Foto-Tipp 1

Das türkisgrüne Wasser kommt am besten zur Geltung, wenn diffuses Licht in die Schlucht fällt.

02Foto-Tipp 2

Lange Belichtungszeiten lassen den Wasserfall weich und fließend wirken.

03Foto-Tipp 3

Die schmalen Stege eignen sich für eindrucksvolle Perspektiven entlang der Felswände.

04Foto-Tipp 4

Schütze Kamera und Objektiv vor der aufsteigenden Gischt am Wasserfall.

Eine der längsten und tiefsten zugänglichen Felsschluchten der Alpen

Tosender Wasserfall im hinteren Teil der Klamm

Schmale Holzstege und in den Fels geschlagene Galerien

Türkis bis tiefgrün schimmerndes Wasser der Großarler Ache

Kühle, feuchte Schluchtatmosphäre als Kontrast zum Sommer

Familienfreundlicher Rundgang mit modernen Aussichtsplattformen

Eindrucksvolles Spiel aus Licht, Fels und Wasser

01Tipp 1

Festes, rutschsicheres Schuhwerk tragen – die Stege sind durch Gischt oft nass und glatt.

02Tipp 2

Eine leichte Regenjacke schützt vor der aufsteigenden Feuchtigkeit in der Schlucht.

03Tipp 3

Am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist es deutlich ruhiger als zur Mittagszeit.

04Tipp 4

An heißen Sommertagen sorgt die kühle Klammluft für willkommene Abkühlung.

05Tipp 5

Aktuelle Öffnungszeiten und Tickets vor dem Besuch prüfen, da die Klamm saisonal geöffnet ist.

Was kostet der Eintritt für die Liechtensteinklamm?

Für den Besuch der Liechtensteinklamm wird ein Eintritt erhoben, der vor Ort oder online als Ticket gelöst werden kann. Die aktuellen Preise und mögliche Ermäßigungen für Familien und Kinder solltest du vor dem Besuch auf der offiziellen Website prüfen, da sie saisonal angepasst werden.

Wie lange dauert ein Besuch der Liechtensteinklamm?

Für den Rundgang durch die Liechtensteinklamm solltest du etwa ein bis zwei Stunden einplanen. Die Dauer hängt davon ab, wie oft du zum Fotografieren stehen bleibst und wie viel Andrang auf den schmalen Stegen herrscht.

Wann ist die beste Besuchszeit für die Liechtensteinklamm?

Die beste Besuchszeit ist der Sommer, wenn die Klamm geöffnet ist – am angenehmsten am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Dann sind weniger Besucher unterwegs, und die kühle Schluchtluft bietet an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung.

Wie sind die Öffnungszeiten der Liechtensteinklamm?

Die Liechtensteinklamm ist saisonal geöffnet, üblicherweise in den wärmeren Monaten. Da sich Öffnungszeiten je nach Wetterlage und Saison ändern können, lohnt sich ein Blick auf die offizielle Website vor der Anreise.

Ist die Liechtensteinklamm für Kinder geeignet?

Ja, der Rundgang ist familienfreundlich und auch mit Kindern gut machbar. Wichtig sind festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit auf den schmalen, oft feuchten Stegen über der tosenden Großarler Ache.

Umgebung

In der Nähe

Erreichbar zu Fuß ab Liechtensteinklamm.

Entdecken

Mehr in Sankt Johann im Pongau

06 — Bewertungen

Was Gäste
tatsächlich sagen.

Bewertungen werden bei der nächsten Synchronisation geladen.

Sie waren hier?

Teilen Sie Ihre Erfahrung.

Schreiben Sie eine Bewertung mit Sterne-Rating und bis zu 10 Fotos pro Kategorie. Eine Anmeldung ist optional — Bestätigung per E-Mail genügt.

Bewertung schreiben →

Reise-Wissen

Nützlich für deine Reise

travelperfect