Salz war das Gold der Antike, und am Dürrnberg über Hallein wurde es schon vor mehr als 2.500 Jahren von den Kelten abgebaut. Das Keltenmuseum Hallein bewahrt die Spuren dieser frühen Hochkultur und macht sie für Besucher greifbar. Untergebracht ist die Sammlung in einem ehemaligen Salinengebäude direkt an der Salzach, mitten in der historischen Altstadt von Hallein – ein Ort, an dem die Geschichte des Salzhandels auch architektonisch noch spürbar ist. Der Rundgang führt Schritt für Schritt in die keltische Welt des Eisenzeit-Salzbergbaus. Vitrinen zeigen, was Archäologen in den Gräbern und Stollen am Dürrnberg geborgen haben: kunstvoll verzierte Bronzeobjekte, Schmuck, Werkzeuge und Gegenstände des Alltags, die vom Reichtum und vom weitreichenden Handel der keltischen Gemeinschaft zeugen. Zwischen den Funden entsteht das Bild einer Gesellschaft, die durch den Salzabbau Wohlstand und Verbindungen bis weit über die Alpen hinaus erlangte. Neben der keltischen Abteilung widmet sich das Haus der Stadtgeschichte Halleins, deren Wohlstand über Jahrhunderte ebenfalls auf dem weißen Gold beruhte. So spannt sich ein roter Faden von der eisenzeitlichen Vergangenheit bis in die jüngere Geschichte der Salinenstadt. Wer beides verbindet, versteht, warum Hallein und der Dürrnberg untrennbar mit dem Salz verbunden sind. Der Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die Halleiner Altstadt kombinieren. Die enge Gassenstruktur, die Salzach und die alten Bürgerhäuser bilden die passende Kulisse zu dem, was im Museum erzählt wird. Plane für den Rundgang ausreichend Zeit ein, um die Funde und Texttafeln in Ruhe auf dich wirken zu lassen – das Keltenmuseum ist kein Ort zum Durcheilen, sondern eines zum Eintauchen in eine ferne Epoche.
Ein Rundgang durch die keltische Welt des Salzbergbaus: Vitrinen mit Bronzeschmuck, Werkzeugen und Alltagsfunden vom Dürrnberg, ergänzt durch eine Abteilung zur Halleiner Stadtgeschichte. Untergebracht in einem historischen Salinengebäude an der Salzach.
Hallein und der benachbarte Dürrnberg verdanken ihre Bedeutung dem Salz, das hier bereits in der Eisenzeit von den Kelten abgebaut wurde. Die Funde aus Gräbern und Stollen belegen eine wohlhabende, weit vernetzte Kultur. Über Jahrhunderte blieb das weiße Gold die wirtschaftliche Grundlage der Salinenstadt – diese Verbindung von keltischer Vorgeschichte und Salzhandel dokumentiert das Museum.
