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Keltenmuseum Hallein
Eine der bedeutendsten Sammlungen zur keltischen Kultur nördlich der Alpen, im barocken Pflegerschlössl am Pflegerplatz.
◆ STADTVIERTEL · HALLEIN
Halleins Altstadt ist eng, hoch und ehrlich. Die schmalen Bürgerhäuser stapeln sich entlang der Salzach, dazwischen ziehen sich Lauben, Durchgänge und unvermutete Innenhöfe. Über Jahrhunderte lagerten und handelten hier die Familien, die vom Salz lebten – und genau diese Dichte macht den Reiz aus. Am Pflegerplatz erzählt das Keltenmuseum von den ersten Salzherren, ein paar Gassen weiter liegt das Grab von Franz Xaver Gruber, dem Komponisten von „Stille Nacht“. Es ist kein herausgeputztes Postkartenviertel, sondern eine lebendige kleine Stadt, in der man morgens den Bäcker und abends die Wirtshäuser kennt.

Die Altstadt verdankt ihre Form dem Salz. Weil über die Salzach verschifft wurde, drängten sich Lager, Werkstätten und Wohnungen am Ufer – schmal in der Breite, hoch in den Stockwerken. So entstanden die typischen Halleiner Bürgerhauszeilen, die heute zu den geschlossensten Altstadt-Ensembles im Salzburger Land zählen. Hinter den Fassaden öffnen sich Lichthöfe und Treppentürme, die man von der Gasse aus kaum erahnt.
Am Pflegerplatz steht das Keltenmuseum, untergebracht im barocken ehemaligen Pflegerschlössl: Hier liegen die Funde vom Dürrnberg, die Hallein erst zur Stadt machten. Wenige Schritte weiter, am Marktplatz, ist der Stille-Nacht-Bezirk mit dem Wohnhaus und dem Grab von Franz Xaver Gruber. Zur Salzach hin erinnert die Alte Saline an die letzte große Industrieepoche der Stadt.
Am schönsten ist die Altstadt am frühen Abend. Dann legt sich Ruhe über die Gassen, in den Wirtshäusern füllen sich die Stuben, und vom Flussufer blickt man auf die hohen Häuserzeilen und – mit etwas Glück bei klarer Luft – hinauf zum Dürrnberg, wo alles begann.
01 · Highlights
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Eine der bedeutendsten Sammlungen zur keltischen Kultur nördlich der Alpen, im barocken Pflegerschlössl am Pflegerplatz.
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Wohnhaus und Grab des „Stille Nacht“-Komponisten Franz Xaver Gruber am Marktplatz – ein stiller Pilgerort, besonders im Advent.
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Die hohen, schmalen Salzhandelshäuser mit ihren Lauben und versteckten Innenhöfen – eines der geschlossensten Altstadt-Ensembles im Salzburger Land.
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Industriedenkmal der Salzgewinnung am Flussufer, von dem die Promenade zurück in die Gassen und zur Pernerinsel führt.
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06 · Häufige Fragen
Das Keltenmuseum am Pflegerplatz und der Stille-Nacht-Bezirk mit dem Grab von Franz Xaver Gruber sind die beiden Anker. Dazu lohnt ein Bummel durch die hohen Bürgerhauszeilen und entlang der Salzach zur Alten Saline.
Ja, sie ist kompakt und großteils Fußgängerzone. Vom Bahnhof Hallein ist man über die Salzach in wenigen Minuten mittendrin. Für die Salzwelten am Dürrnberg braucht es dann allerdings Bus, Standseilbahn oder Auto.
Am frühen Abend, wenn die Tagesgäste abgereist sind und sich die Wirtshäuser füllen. Im Advent bekommt der Stille-Nacht-Bezirk eine besonders ruhige, besinnliche Stimmung.
Ja, in und am Rand der Altstadt finden sich Boutique-Häuser und Gasthöfe. Wer mitten im historischen Kern wohnt, erlebt die ruhigen Morgen- und Abendstunden, wenn die Gassen den Einheimischen gehören.
07 · In der Nähe
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