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Stadtstrand Marina Grande
Strandbäder, freier Abschnitt und klares Wasser direkt unter der Altstadt – Badepause zwischen Dom und Bootstour.
◆ STADTVIERTEL · AMALFI
Amalfis Bühne zum Meer: An der Marina Grande reihen sich Stadtstrand, Strandbäder und Fischrestaurants, am Molo legen die Fähren nach Positano, Salerno und Capri ab. Dahinter wachen der Saracen-Turm des Luna Convento und die gotischen Hallen des Arsenale über die Uferstraße – abends gehört die Promenade dem Passeggiata-Publikum.

Wo heute Liegestühle in der Sonne stehen, liefen einst die Galeeren der Seerepublik ein. Die Marina Grande war über Jahrhunderte Amalfis Tor zur Welt – und ist es im Kleinen geblieben: Vom Molo legen die Fähren nach Salerno, Positano und im Sommer nach Capri ab, dazwischen knattern Fischerboote und Ausflugsgozzi. Gleich an der Uferstraße erinnert das Arsenale della Repubblica mit seinen gotischen Kreuzgewölben daran, dass hier im Mittelalter die größten Schiffe des Tyrrhenischen Meeres gebaut wurden.
Der Strand selbst ist ein ehrlicher süditalienischer Stadtstrand: grober Sand und Kies, geteilt in Strandbäder mit Liegestuhlreihen und einen freien Abschnitt nahe dem Molo. Das Wasser fällt schnell ab und ist erstaunlich klar – wer mit der Maske ein paar Meter hinausschwimmt, sieht die Fassaden der Stadt durchs Blau schimmern. Am Ostende der Bucht erhebt sich auf dem Felsen der Torre Saracena des Luna Convento, eines Klosters von 1222, in dessen Kreuzgang schon Ibsen und Wagner logierten.
Abends dreht das Viertel auf: Dann füllen sich die Fischrestaurants an der ersten Reihe mit Scialatielli ai frutti di mare und gegrilltem Wolfsbarsch, und auf der Uferstraße flaniert die Passeggiata zwischen Hafen und Stadttor. Der schönste Moment gehört trotzdem dem frühen Morgen, wenn die Fischer ihre Netze sortieren und die Domfassade über den Dächern das erste Licht fängt.
01 · Highlights
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Strandbäder, freier Abschnitt und klares Wasser direkt unter der Altstadt – Badepause zwischen Dom und Bootstour.
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Die mittelalterliche Schiffswerft der Seerepublik – gotische Gewölbe mit Museum zur Geschichte Amalfis.
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Abfahrtspunkt für Positano, Salerno und Capri – die Anreise übers Wasser ist die schönste der ganzen Küste.
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Der Wachturm aus der Sarazenenzeit am Ostende der Bucht, daneben das Klosterhotel von 1222 mit berühmtem Kreuzgang.
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Wenn die Tagesboote weg sind, gehört die Uferstraße den Flanierenden – mit Blick auf die beleuchtete Stadt im Felskessel.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ein Stadtstrand aus grobem Sand und Kies, unterteilt in Strandbäder mit Liegen und Schirmen und einen freien Abschnitt nahe dem Molo. Das Wasser wird schnell tief und ist sehr klar – Badeschuhe sind angenehm.
In der Saison regelmäßig nach Positano, Salerno, Minori, Maiori und Cetara, im Sommer auch nach Capri und Sorrent. Tickets gibt es an den Kiosken am Molo; bei rauer See fallen Verbindungen aus.
Ja – die gotischen Gewölbehallen der mittelalterlichen Werft beherbergen ein kleines Museum zur Seerepublik mit der Bussola und Erinnerungen an die Tavole Amalfitane. Der Besuch dauert etwa eine halbe Stunde und kostet wenig.
In den Fischrestaurants der ersten Reihe – das traditionsreiche Ristorante Marina Grande direkt am Strand gehört seit Jahrzehnten zu den besten Adressen der Stadt. Reservierung am Abend empfohlen.
07 · In der Nähe
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