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Piazza Duomo
Der Hauptplatz Amalfis unter der Dom-Freitreppe – Bühne der Stadt mit Cafés, Brunnen und ständigem Kommen und Gehen.
◆ STADTVIERTEL · AMALFI
Das Herz der alten Seerepublik: Rund um die Piazza Duomo mit der berühmten Freitreppe zur Kathedrale Sant'Andrea zieht sich die Hauptgasse Via Lorenzo d'Amalfi durch einen Canyon aus Häusern – gesäumt von Keramikläden, Limoncello-Brennern, der Pasticceria Pansa und Treppenwegen, die in stille Obergassen führen.

Amalfis Altstadt ist im Grunde eine einzige lange Gasse, die sich vom Meer ins Tal hinaufschiebt: die Via Lorenzo d'Amalfi, benannt nach einem Bischof der Stadt. Links und rechts stapeln sich die Häuser so dicht, dass Treppen und Durchgänge wie Tunnel unter ihnen hindurchführen – ein Erbe der Zeit, als jeder Quadratmeter zwischen Fels und Meer zählte. An der Piazza Duomo öffnet sich der einzige große Platz der Stadt, beherrscht von der Freitreppe und der golden schimmernden Mosaikfassade der Kathedrale.
Der Dom selbst ist ein Komplex aus Jahrhunderten: die Basilika des Kruzifixes aus dem 9. Jahrhundert, der maurisch inspirierte Chiostro del Paradiso von 1268 mit seinen weißen Doppelsäulen, die barocke Hauptkirche und die Krypta, in der seit 1208 die Reliquien des Apostels Andreas ruhen – Beutegut des Vierten Kreuzzugs aus Konstantinopel. Unten am Platz plätschert die Fontana di Sant'Andrea, an der sich Einheimische wie Reisende das Wasser über die Handgelenke laufen lassen.
Dazwischen lebt das Viertel von seinen Läden: Keramikwerkstätten, Sandalenmacher, Limoncello-Destillen, dazu die Vitrinen der Pasticceria Pansa, in denen seit 1830 Delizia al Limone und kandierte Zitronenschalen liegen. Wer den Strom der Hauptgasse verlässt und eine der Seitentreppen nimmt, steht nach zwanzig Stufen in einer anderen Stadt: Wäscheleinen, Katzen, Stille – und immer wieder gerahmte Blicke aufs Meer.
01 · Highlights
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Der Hauptplatz Amalfis unter der Dom-Freitreppe – Bühne der Stadt mit Cafés, Brunnen und ständigem Kommen und Gehen.
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Kathedrale Sant'Andrea mit Mosaikfassade, Chiostro del Paradiso und der Krypta des Apostels Andreas.
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Kaffeehaus von 1830 an der Piazza Duomo – Delizia al Limone, kandierte Sfusato-Schalen und Espresso im Marmorsaal.
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Die Lebensader der Altstadt: Keramik, Limoncello und Sandalen, bis sich die Gasse ins Mühlental verjüngt.
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Wenige Stufen über der Hauptgasse: stille Wohnviertel mit Bögen, Höfen und gerahmten Meerblicken.
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Der Rundgang durch Chiostro del Paradiso, Basilika des Kruzifixes, Krypta und Hauptkirche kostet ein paar Euro Eintritt; zu Gottesdienstzeiten ist die Hauptkirche frei zugänglich. Der Zugang erfolgt über den Kreuzgang links der Freitreppe.
Zwischen etwa 10 und 17 Uhr schieben sich in der Hochsaison Tagesgäste von Fähren und Bussen durch die Hauptgasse. Früh morgens und abends gehört das Viertel wieder den Amalfitanern – die beste Zeit für Fotos auf der menschenleeren Domtreppe.
Handgeschöpftes Amalfi-Papier, Keramik aus der Region, Limoncello aus Sfusato-Zitronen und kandierte Zitronenschalen von Pansa. Viele Werkstätten an der Via Lorenzo d'Amalfi fertigen noch selbst.
Die Hauptgasse ist eben bis leicht ansteigend und gut machbar; Dom-Freitreppe und Seitengassen bestehen dagegen aus Stufen. Mit Kinderwagen bleibt man am besten auf der Hauptachse.
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