Die kurze Antwort
Shintō-Schrein in einem Waldpark neben Harajuku – ein breiter Kiesweg unter Torii-Toren führt vom Bahnhof in die Stille.
Rund 100.000 Bäume stehen zwischen dem Schrein und der Stadt, die ihn umgibt. Der Meiji-Jingū ist Kaiser Meiji und seiner Gemahlin gewidmet und liegt in diesem eigens angelegten Wald im Tokioter Stadtteil Yoyogikamizonocho. Vom Eingang bei Harajuku sind es etwa zehn Gehminuten unter mehreren hölzernen Torii bis zum Hauptgebäude; der Lärm der Stadt verschwindet auf diesem Weg fast vollständig.
Ein Shintō-Schrein dieser Größe mitten in der Metropole – das ist der Widerspruch, der den Ort trägt. Dazu die Hochzeiten: Wer Glück hat, sieht eine traditionelle Hochzeitsprozession über den Kiesweg ziehen, und genau dieser Moment bleibt vom Besuch.
Der angrenzende innere Garten mit dem Iris-Teich kostet extra und lohnt im Juni.
Der Zugang ist stufenlos, es gibt barrierefreie Toiletten und ausgewiesene Stellplätze auf dem eigenen Parkgelände.
An heißen Tagen hält der dichte Baumbestand den Weg zum Schrein weitgehend im Schatten.
Die Schreinbauten aus dunklem Holz sind eher schlicht, das eigentliche Erlebnis ist der Wald ringsum.
Gegründet wurde der Schrein 1920 zu Ehren von Kaiser Meiji und Kaiserin Shōken.
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Umgebung · Yoyogikamizonocho
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Fragen
Der Schrein steht in einem eigens angelegten Wald aus rund 100.000 Bäumen. Auf den etwa zehn Gehminuten vom Eingang bei Harajuku bis zum Hauptgebäude schluckt dieser Baumbestand den Verkehrslärm fast vollständig.
Garantieren lässt sich nichts. Wer sich auf dem Hauptweg zum Hauptgebäude Zeit lässt, statt zügig durchzugehen, hat aber eine reelle Chance.
Kaiser Meiji und seiner Gemahlin, Kaiserin Shōken. Sie ist hier keine Fußnote, sondern gleichrangig Teil dessen, weshalb Reisende herkommen.
Gemeint ist der Eindruck des Waldklimas unter den rund 100.000 Bäumen. Das ist auch der Grund, weshalb der Meiji-Jingū eher wie ein Waldpark wirkt – vergleichbar mit dem Shinjuku Gyoen – als wie eine klassische Sehenswürdigkeit.
Der angrenzende innere Garten kostet extra und ist damit die einzige Entscheidung, die man vor Ort wirklich treffen muss. Im Juni, zur Irisblüte, lohnt er sich; außerhalb dieser Zeit kommt man mit dem frei zugänglichen Waldweg und dem Hauptgebäude gut aus.
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