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SehenswürdigkeitShintō-Schrein in einem Waldpark neben Harajuku – ein breiter Kiesweg unter Torii-Toren führt vom Bahnhof in die Stille.
Rund 100.000 Bäume stehen zwischen dem Schrein und der Stadt, die ihn umgibt. Der Meiji-Jingū ist Kaiser Meiji und seiner Gemahlin gewidmet und liegt in diesem eigens angelegten Wald im Tokioter Stadtteil Yoyogikamizonocho. Vom Eingang bei Harajuku sind es etwa zehn Gehminuten unter mehreren hölzernen Torii bis zum Hauptgebäude; der Lärm der Stadt verschwindet auf diesem Weg fast vollständig.
Dass ein Shintō-Schrein dieser Größe mitten in der Metropole liegt, ist das mit Abstand häufigste Thema in den Besucherberichten – dicht gefolgt von Hochzeiten. Wer Glück hat, sieht eine traditionelle Hochzeitsprozession über den Kiesweg ziehen; viele Gäste beschreiben genau diesen Moment als das, was ihnen vom Besuch geblieben ist. Als drittes Motiv folgt die Innenstadtlage selbst. Von Stille ist ebenfalls die Rede, aber deutlich seltener als von Metropole und Hochzeit.
Auffällig ist, wie viel Wissen die Besucher mitbringen. Kaiserin Shōken wird hunderte Male eigens erwähnt, die Jahreszahl 1920 taucht in den Berichten immer wieder auf, ebenso der Name Katō Kiyomasa. Manche vergleichen den Waldpark mit dem Shinjuku Gyoen, andere greifen zum Begriff Phytonzide für die Luft unter den Bäumen. Der angrenzende innere Garten mit dem Iris-Teich kostet extra und lohnt im Juni.
Google führt den Meiji-Jingū als Shintō-Schrein mit 4,6 von 5 Sternen aus 49.028 Bewertungen. Der Zugang ist stufenlos, es gibt barrierefreie Toiletten und ausgewiesene Stellplätze auf dem eigenen Parkgelände.
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Der Schrein steht in einem eigens angelegten Wald aus rund 100.000 Bäumen. Auf den etwa zehn Gehminuten vom Eingang bei Harajuku bis zum Hauptgebäude schluckt dieser Baumbestand den Verkehrslärm fast vollständig. Dass ein Schrein dieser Größe überhaupt mitten in der Metropole steht, ist das mit Abstand meistgenannte Thema der Besucherberichte.
Hochzeiten sind nach der Lage in der Metropole das meistgenannte Thema der Besucherberichte – über tausend Gäste erwähnen sie eigens. Garantieren lässt sich nichts, aber wer Zeit auf dem Hauptweg verbringt, hat eine reelle Chance, eine Prozession vorbeiziehen zu sehen.
Der Meiji-Jingū ist Kaiser Meiji und seiner Gemahlin gewidmet. Kaiserin Shōken wird in den Besucherberichten hunderte Male mit Namen genannt – sie ist hier keine Fußnote, sondern gleichrangig Teil dessen, weshalb Gäste herkommen.
Der Begriff taucht in den Bewertungen immer wieder auf, wenn Gäste die Luft im Schreinwald beschreiben. Gemeint ist der Eindruck des Waldklimas unter den rund 100.000 Bäumen – ein Grund, weshalb manche den Park mit dem Shinjuku Gyoen vergleichen statt mit einer klassischen Sehenswürdigkeit.
Der angrenzende innere Garten kostet extra und ist damit die einzige Entscheidung, die man vor Ort wirklich treffen muss. Im Juni, zur Irisblüte, lohnt er sich; außerhalb dieser Zeit kommt man mit dem frei zugänglichen Waldweg und dem Hauptgebäude gut aus.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Meiji-Jingū.
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