Die kurze Antwort
Legendäre Sushi-Theke im Toyosu-Markt – Omakase am frühen Morgen, mit der berühmtesten Warteschlange der Stadt.
Ein Dutzend Plätze an einer Theke, ein festes Omakase-Menü, Fisch von den Ständen nebenan: Sushi Dai zog mit dem Markt von Tsukiji nach Toyosu und hat den Ruf behalten. Die Wartezeit ist der Preis – wer nicht deutlich vor Öffnung ansteht, wartet Stunden. Wer das nicht will, findet im selben Gebäude mehrere gleichwertige Alternativen mit halber Schlange.
Der Betrieb folgt dem Rhythmus des Marktes, nicht dem eines Abendrestaurants: Serviert wird von 06:00 bis 14:00, mittwochs und sonntags bleibt die Theke geschlossen. Gegessen wird hier also zu Tageszeiten, zu denen anderswo noch niemand am Herd steht – Sushi zum Frühstück ist der Normalfall.
Gegessen wird Stück für Stück: Otoro, der fetteste Abschnitt vom Thunfischbauch, Stachelmakrelen und das süße Tamago-Omelett. Dazu Haarschwanz, Fischmilch, die nordische Trogmuschel Hokkigai, Abalone und Ankimo, die Leber des Seeteufels – Zutaten, die außerhalb Japans selten auf einer Karte stehen und für viele der Grund sind, die Schlange in Kauf zu nehmen. Man sitzt dabei in einer Reihe an der Theke, direkt gegenüber der Arbeit.
Zwei praktische Punkte sollte man vorher wissen. Bezahlt wird ausschließlich bar. Und die Sitzordnung an der Theke macht das Lokal auch für Alleinreisende geeignet; Bier und weitere alkoholische Getränke gibt es dazu.
Vorne an der Schlange gibt es ein Ticket mit fester Sitzzeit, bis dahin bleibt Zeit für einen Gang durch den Markt.
Oft sind alle Sitzzeiten des Tages vergeben, kaum dass der Markt geöffnet hat.
Nach dem festen Menü lassen sich einzelne Stücke nach eigener Wahl nachbestellen.
Öffnungszeiten
Stimmen
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Davor & danach
Fragen
Das Lokal arbeitet im Takt des Toyosu-Marktes und öffnet zusammen mit ihm. Da nur rund ein Dutzend Plätze an der Theke zur Verfügung stehen und der Andrang groß ist, entscheidet die Reihenfolge des Anstellens über den Sitzplatz: Wer erst kurz vor Öffnung kommt, wartet Stunden.
Karten werden nicht akzeptiert – ohne ausreichend Yen in bar kommst du hier nicht durch. Besorg das Geld vor dem Anstellen und nicht erst, wenn du an der Reihe bist.
Im selben Gebäude gibt es mehrere gleichwertige Sushi-Theken mit deutlich kürzeren Schlangen. Wer den Namen sucht, stellt sich an; wem es um den Fisch vom Markt geht, ist nebenan genauso gut aufgehoben und spart einen erheblichen Teil des Vormittags.
Ja. Alle sitzen nebeneinander in einer Reihe zum Sushi-Meister hin – ein einzelner Gast blockiert damit keinen Tisch und hält den Ablauf nicht auf.
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