Die kurze Antwort
Enge Gassen mit winzigen Yakitori-Buden hinter dem Bahnhof Shinjuku – Rauch, Klappstühle, sechs Plätze pro Laden.
Holzkohlerauch, Klappstühle und der Rücken des Nachbarn auf Tuchfühlung: Omoide Yokocho, die Gasse der Erinnerungen, ist ein Überbleibsel der Nachkriegszeit hinter dem Bahnhof Shinjuku – ein Geflecht schmaler Durchgänge mit winzigen Buden, in die je eine Handvoll Gäste passt. Gegrillt wird über Holzkohle, bestellt wird häufig ohne Karte, gezeigt wird auf den Nachbarteller.
Die Preise sind moderat, manche Läden verlangen einen kleinen Sitzplatzbetrag. Am besten früh abends, bevor die Gassen nur noch aus Schultern bestehen.
Mehr als die Hälfte der rund 60 Lokale ist auf Yakitori oder gegrillte Innereien (Motsuyaki) spezialisiert.
Manche Läden verlangen ein Getränk und ein Gericht pro Person oder begrenzen den Aufenthalt auf 90 Minuten.
In der Nakadori-Gasse haben die Läden keine eigenen Toiletten, alle teilen sich eine Gemeinschaftstoilette.
Auf der Gasse selbst ist Rauchen verboten, geraucht wird nur in Läden, die es erlauben.
Davor & danach
2 weitere auf der Karte
Fragen
In den Buden wird häufig ohne Karte bestellt – man zeigt auf den Nachbarteller. Bedient wird am Tresen, gegrillt über Holzkohle. Wer unsicher ist, orientiert sich schlicht daran, was vor den anderen Gästen steht.
Manche Läden in der Gasse verlangen zusätzlich zum Verzehr einen kleinen Betrag für den Sitzplatz. Die Preise bleiben insgesamt moderat, das Preisniveau liegt im mittleren Bereich. Rechne den Aufschlag einfach mit ein, dann gibt es an der Kasse keine Überraschung.
Ja. An den Tresen ist für einen einzelnen Gast eher ein Platz frei als für eine Gruppe. Mit Anstehen musst du trotzdem rechnen, denn die Buden sind winzig.
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