Was das Haus gut kann
Der Blick ist das stärkste Argument: das Panorama über Shinjuku, aus den Zimmern ebenso wie aus Bar und Lounge in den oberen Etagen. Gleich dahinter kommt der Platz — die Zimmer sind für Tokioter Verhältnisse ungewöhnlich großzügig geschnitten, mit getrenntem WC, Wanne und zwei Waschbecken. Das Personal hilft bei Tischreservierungen und spricht meist sehr gut Englisch. Sauna, Pool und Fitnessbereich liegen in den obersten Stockwerken, und beim Frühstück ist die japanische Variante die bessere Wahl.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Die Adresse hat zwei Seiten. Oben ist es ruhig, unten fehlt die U-Bahn: Eine Station liegt nicht in Gehweite, zum Bahnhof sind es je nach Ausgang gut zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß, ersatzweise fährt ein Shuttle im Halbstundentakt. Der zweite Punkt ist die Rechnung — Frühstück, Sauna und ähnliche Leistungen werden bei diesem Preisniveau separat berechnet.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frag nach einem Zimmer zur Shinjuku-Seite — diese Ausrichtung ist die deutlich bessere. Für den Weg zum Bahnhof nimmst du bei Gepäck oder Regen besser ein Taxi, sonst den Shuttle. Für den Afternoon Tea und die Bar in der 41. Etage reservierst du am besten vorab und kommst gleich zur Öffnung; wer nicht im Haus wohnt, zahlt in der Bar Eintritt.
Für wen das Haus passt
Gebucht wird hier vor allem für Anlässe — Hochzeitstage, längere Städteaufenthalte, das Einlösen von Bonuspunkten — und von Reisenden, die den Aufenthalt selbst als Programmpunkt verstehen und Wellnessbereich, Bar und Aussicht ausgiebig nutzen. Wer dagegen jeden Tag früh raus und viel mit Bahn und U-Bahn unterwegs ist, wird die fehlende Station vor der Tür auf Dauer als Umweg empfinden. Auch mit sehr viel Gepäck wird die An- und Abreise hier umständlich.
































