Die kurze Antwort
Weitläufiger Garten hinter den Hochhäusern von Shinjuku, in dem japanische, englische und französische Gartenkunst nebeneinander liegen.
Der Rasen hört auf, und dahinter stehen die Hochhäuser von Shinjuku – dieser Kontrast ist das Motiv, das Besucher hier am häufigsten beschreiben, gleich nach der Kirschblüte. Shinjuku Gyoen war einmal kaiserlicher Besitz und ist heute der Park, in dem man in Tokio am besten nichts tut. Drei Gartenstile teilen sich das Gelände: ein japanischer Landschaftsgarten mit Teichen und Teehaus, ein englischer Rasen und ein streng symmetrischer französischer Teil.
Im Frühjahr dominiert die Sakura alles, was über den Park geschrieben wird; die Yoshino-Kirsche wird dabei besonders oft namentlich genannt, ebenso das Hanami selbst und die Picknickdecken, mit denen die Wiesen dann belegt sind. Der Eintritt ist gering, Alkohol ist verboten – dadurch bleibt es auch zur Kirschblüte deutlich ruhiger als im Ueno-Park.
Außerhalb der Blütezeit verschiebt sich die Aufmerksamkeit: Dann tragen das Gewächshaus und die Platanen den Besuch. Der Park lohnt sich mehrmals im Jahr – dieselben Wege fühlen sich über die vier Jahreszeiten sehr unterschiedlich an.
Geöffnet ist täglich von 09:00 bis 18:00. Eingang, Sitzgelegenheiten, Toiletten und Stellplätze sind rollstuhlgerecht ausgewiesen. Parken ist auf dem Gelände wie am Straßenrand möglich, in beiden Fällen kostenpflichtig; gezahlt werden kann mit Kredit- und Debitkarte sowie per Rakuten Pay oder Transit-IC-Karte.
Die Wiesen dürfen betreten werden, also Decke einpacken und mitten zwischen den Bäumen picknicken.
Für das Gewächshaus im Park fällt kein zusätzlicher Eintritt an.
Wann hingehen
Andrang über den Tag
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Umgebung · Shinjuku
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Fragen
Weil im Park kein Alkohol erlaubt ist. Das nimmt dem Hanami die ausgelassene Trinkrunden-Komponente, die andernorts für Lärm sorgt – die Wiesen sind voll, aber die Stimmung bleibt gedämpft. Zusätzlich wird für den Zutritt ein geringer Eintritt fällig, was den spontanen Durchgangsverkehr bremst.
Der englische Rasen. Er ist die große offene Fläche des Geländes, auf der zur Kirschblüte die Picknickdecken liegen. Der japanische Landschaftsgarten mit Teichen und Teehaus und der symmetrisch angelegte französische Teil sind eher zum Durchgehen als zum Lagern gedacht.
Es ist der überdachte Teil des Geländes – und damit der Programmpunkt, der auch dann funktioniert, wenn draußen gerade nichts blüht oder das Wetter nicht mitspielt.
Ja. Derselbe Park sieht in den vier Jahreszeiten sehr verschieden aus. Platanen, das Gewächshaus und die drei nebeneinanderliegenden Gartenstile tragen den Besuch auch ohne Blüten – und ohne den Andrang, den die Sakura-Wochen mit sich bringen.
Das Gelände war einmal kaiserlicher Besitz. Das erklärt die Anlage: Ein japanischer Landschaftsgarten, ein englischer Rasen und ein französischer Teil auf einem Grundstück ist keine gewachsene Parkstruktur, sondern eine bewusst gestaltete.
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