Lage, Frühstück und die Amenity-Bar
Die Lage ist das dominierende Motiv: 19 der 26 ausgewerteten Rezensionen loben sie, 13 nennen zusätzlich die Anbindung. Der Bahnhof Shinjuku ist in rund fünf Minuten zu Fuß erreichbar, gegenüber liegt ein Convenience Store, und vom Flughafen fährt ein Bus direkt vor das Haus. Auffällig ist auch das Frühstück: Neun Berichte loben es, mehrere stellen es ausdrücklich über das, was sie in höher eingestuften Häusern bekommen haben. Dritter Punkt ist der Service: Im Erdgeschoss steht eine frei zugängliche Auswahl an Pflegeprodukten bereit, Regenschirme und Gepäckaufbewahrung werden mehrfach gelobt, und 21 der 26 Rezensionen wurden auf Deutsch verfasst – hier übernachten tatsächlich viele deutschsprachige Reisende.
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Woran du denken solltest
Die Zimmer sind klein, und das steht in fast jedem ausführlichen Bericht: Ein Koffer lässt sich oft nur auf dem Bett oder im Weg auspacken, zwei Koffer nebeneinander werden mehrfach als praktisch unmöglich beschrieben. Auch das Bad ist eine kompakte Kunststoffeinheit, mit dünner Tür und schwacher Entlüftung. Ein Bericht schildert, dass die als Klimaanlage angekündigte Technik im Zimmer faktisch nur die Luft filterte – im Sommer ein relevanter Punkt. Zwei der 26 Rezensionen vergeben nur einen Stern und nennen ein unsauberes Zimmer beziehungsweise ein eintöniges Frühstück und Sprachbarrieren am Empfang. Gereinigt wird nicht täglich, sondern nur auf Signal.
Tipps aus den Bewertungen
Wer täglich frische Handtücher will, hängt den dafür vorgesehenen Magneten außen an die Tür – ohne dieses Zeichen bleibt das Zimmer unangetastet, die Handtücher kommen dann im Beutel an den Türgriff. Den Flughafenbus buchen mehrere Reisende ausdrücklich als bequemste Anreise, er hält direkt am Haus. Die Auslastung der Waschmaschinen lässt sich vom Zimmerfernseher aus prüfen, das spart den Weg. Vor der Abreise lohnt ein Blick auf die Pflegeprodukte im Erdgeschoss, die kostenlos mitgenommen werden dürfen. Und wer viel Gepäck hat, sollte ein größeres Zimmer buchen statt der günstigsten Kategorie.
Für wen das Haus passt
Für einen ersten Tokio-Aufenthalt, der über die Bahn organisiert wird, ist das nach den Bewertungen eine sehr rationale Wahl: kurze Wege, verlässliches Frühstück, faire Preise für diese Adresse, und weit genug vom Ausgehviertel entfernt, dass es nachts ruhig bleibt. Wer tagsüber ohnehin unterwegs ist und das Zimmer nur zum Schlafen braucht, wird die Enge kaum stören. Wer dagegen große Koffer auspacken, im Zimmer arbeiten oder im Hochsommer auf eine kräftige Klimatisierung zählen möchte, sollte sich die Zimmerkategorien genau ansehen.


