Die kurze Antwort
Die bekannteste Kreuzung der Welt – bei jeder Grünphase queren hunderte Menschen gleichzeitig in alle Richtungen.
Wenn ringsum alle Ampeln gleichzeitig auf Rot springen, gehört der Asphalt für einen Moment den Fußgängern: Der Verkehr stoppt komplett, und hunderte Menschen setzen sich gleichzeitig in Bewegung – geradeaus, quer, vor allem diagonal. Das Bild wirkt choreographiert und ist doch nur eine Grünphase. Die Shibuya-Kreuzung ist weniger Sehenswürdigkeit als Schauspiel, und es wiederholt sich alle zwei Minuten.
Von oben wirkt das Muster am deutlichsten: vom Starbucks im Tsutaya-Gebäude aus, der nichts kostet außer dem Getränk, oder von der Aussichtsplattform Shibuya Sky, die höher und weiter reicht.
Am eindrucksvollsten ist die Kreuzung nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die großen Werbetafeln und die Leuchtreklame ringsum laufen.
Die Hachikō-Statue an der Nordseite ist ein eigener Programmpunkt, nicht nur ein Treffpunkt am Rand. Der Zugang ist stufenlos, in der Umgebung gibt es Parkplätze, und im Nahverkehr rundherum zahlt man bequem mit einer IC-Karte.
Auf Straßenhöhe drängt es bei Grün so dicht, dass man eher mitgeschoben wird, als frei zu gehen.
Aus dem Film „Tokyo Drift“ kennen viele die Kreuzung schon, bevor sie zum ersten Mal hier stehen.
Kleinere Übergänge gleich neben der Hauptkreuzung führen in weitere Richtungen und gehören mit zum Bild.
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Umgebung · Shibuya
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Fragen
Zwei Plätze kommen infrage: der Starbucks im Tsutaya-Gebäude direkt an der Kreuzung und die deutlich höher gelegene Aussichtsplattform Shibuya Sky. Unten im Strom sieht man das diagonale Muster dagegen kaum.
Weil der Verkehr in alle Richtungen gleichzeitig stoppt und die Fußgänger dann von allen Ecken zugleich losgehen – geradeaus und diagonal übers Kreuz. Trotz der Menge bleibt kaum jemand stehen; das erzeugt den Eindruck eines eingeübten Ablaufs.
Sie ist darin Kulisse – für viele der erste Kontakt mit dem Ort, lange bevor sie ihn selbst überqueren. Vor Ort gibt es dazu allerdings nichts zu sehen oder zu buchen: nur die Kreuzung selbst.
Tagsüber sieht man das Menschenmuster am klarsten, abends kommt das Licht der großen Werbetafeln dazu. Wer nur einmal Zeit hat, kommt nach Einbruch der Dunkelheit.
An der Hachikō-Statue auf der Nordseite. Sie ist der klassische Treffpunkt an der Kreuzung – entsprechend voll ist es dort, wenn man jemanden treffen will.
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