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SehenswürdigkeitDie bekannteste Kreuzung der Welt – bei jeder Grünphase queren hunderte Menschen gleichzeitig in alle Richtungen.
Wenn ringsum alle Ampeln gleichzeitig auf Rot springen, gehört der Asphalt für einen Moment den Fußgängern: Der Verkehr stoppt komplett, und hunderte Menschen setzen sich gleichzeitig in Bewegung – geradeaus, quer, vor allem diagonal. Genau dieses Bild, das Besucher in ihren Rezensionen immer wieder als „choreographiert" beschreiben, macht die Shibuya-Kreuzung aus. Sie ist weniger Sehenswürdigkeit als Schauspiel, und es wiederholt sich alle zwei Minuten.
Von oben wirkt das Muster am deutlichsten. Der Starbucks im Tsutaya-Gebäude ist der klassische Blick auf die Kreuzung und kostet nichts außer dem Getränk; höher und weiter reicht die Aussichtsplattform Shibuya Sky. Beide Orte tauchen in Rezensionen regelmäßig auf, wenn Gäste beschreiben, wo sie die Grünphase abgewartet und von oben verfolgt haben.
Am eindrucksvollsten ist die Kreuzung nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die großen Werbetafeln laufen – die Leuchtreklame ist nach der Kreuzung selbst das mit Abstand häufigste Thema in den Bewertungen. Viele Besucher ordnen den Ort außerdem über Filme ein und nennen in ihren Rezensionen Tokyo Drift; die Kreuzung ist vor allem als Kulisse bekannt, bevor man sie zum ersten Mal selbst überquert.
Die Hachikō-Statue an der Nordseite ist der klassische Treffpunkt und in den Rezensionen ein eigener Programmpunkt. Google führt die Kreuzung als Tourist attraction mit 4,5 Sternen. Der Zugang ist stufenlos, in der Umgebung gibt es Parkplätze, und im Nahverkehr rundherum zahlt man bequem mit einer IC-Karte.
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Zwei Blickpunkte kommen in den Rezensionen immer wieder vor: der Starbucks im Tsutaya-Gebäude direkt an der Kreuzung, für den außer dem Getränk nichts anfällt, und die deutlich höher gelegene Aussichtsplattform Shibuya Sky. Von unten mitten im Strom sieht man das diagonale Muster dagegen kaum.
Weil der Verkehr in alle Richtungen gleichzeitig stoppt und die Fußgänger dann von allen Ecken zugleich losgehen – geradeaus und diagonal übers Kreuz. Trotz der Menge bleibt kaum jemand stehen, und genau dieser Eindruck eines eingeübten Ablaufs taucht in den Bewertungen als „choreographiert" auf.
Der Filmtitel gehört zu den häufigeren Stichworten in den Bewertungen: Viele Gäste kennen die Kreuzung als Filmkulisse, bevor sie sie zum ersten Mal selbst sehen, und ordnen ihren Besuch darüber ein. Es handelt sich also um einen Bezug der Besucher, nicht um ein Angebot vor Ort.
Beides funktioniert, aber am eindrucksvollsten ist die Kreuzung abends, wenn die großen Werbetafeln laufen. Die Leuchtreklame ist nach der Kreuzung selbst das meistgenannte Thema in den Bewertungen – tagsüber sieht man das Menschenmuster, abends kommt das Licht dazu.
An der Hachikō-Statue auf der Nordseite. Sie ist der klassische Treffpunkt an der Kreuzung und wird in den Bewertungen regelmäßig als eigener Stopp genannt – entsprechend voll ist es dort, wenn man jemanden treffen will.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Shibuya Crossing.
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