Region · Japan

Hokkaido

Japans dünn besiedelter Norden – Vulkane, Weite und der zuverlässigste Pulverschnee Asiens.

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Die Region

Was Hokkaido ausmacht

Hokkaido wurde erst im 19. Jahrhundert systematisch besiedelt und sieht deshalb anders aus als der Rest Japans: breite Straßen im Raster, Silos und Weiden statt Reisterrassen, dazwischen Nationalparks mit Bären und dampfenden Kratern. Die Insel liefert einen großen Teil der japanischen Milch, Kartoffeln und Meeresfrüchte, was sich unmittelbar auf den Tellern niederschlägt. Im Winter fällt hier trockener Pulverschnee in Mengen, für die Skifahrer aus aller Welt anreisen, im Sommer ist es die einzige Region des Landes, in der man der Schwüle entkommt.

Höhepunkte

Entdeckungen in Hokkaido

Pulverschnee in NisekoPulverschnee in NisekoTrockener Schnee in Mengen, die anderswo unbekannt sind
Schneefestival in SapporoSchneefestival in SapporoHaushohe Schneeskulpturen im Ōdori-Park, jeden Februar
Lavendelfelder in FuranoLavendelfelder in FuranoIm Juli färben sich die Hänge violett
Onsen und VulkaneOnsen und VulkaneHeiße Quellen zwischen Kratern und Seen
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Sapporo und der Süden
Im Fokus

Sapporo und der Süden

Sapporo ist Verkehrsknoten und einzige Großstadt: Bier, Ramen mit Miso und Butter, das Schneefestival im Februar. Otaru mit seinem Kanal und Noboribetsu mit seinen Quellen liegen jeweils weniger als zwei Stunden entfernt.

Niseko und die Skigebiete
Im Fokus

Niseko und die Skigebiete

Der Nordwesten lebt vom Schnee: Niseko, Rusutsu und Furano bekommen zwischen Dezember und März regelmäßig mehrere Meter. Nach dem Skitag sitzt man im Onsen unter freiem Himmel, während es weiterschneit.

Die Nationalparks im Osten
Im Fokus

Die Nationalparks im Osten

Daisetsuzan, Akan und Shiretoko sind die wildesten Ecken Japans – Kraterseen, Braunbären, Treibeis im Winter. Ohne Mietwagen kaum zu erreichen und genau deshalb selbst im August nicht überlaufen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Hokkaido

Wann ist die beste Reisezeit für Hokkaido?
Januar und Februar für Pulverschnee und das Schneefestival, Juli für Lavendel und angenehme Temperaturen, September und Oktober für Herbstfarben ohne Menschenmassen.
Wie kommt man nach Hokkaido?
Am schnellsten per Flug nach Sapporo-Chitose, von Tokio rund anderthalb Stunden. Der Shinkansen fährt bis Hakodate im Süden, für Sapporo muss man dort in einen Regionalzug umsteigen.
Braucht man in Hokkaido einen Mietwagen?
Für Sapporo, Otaru und Niseko nicht, dort fahren Züge und Skibusse. Für die Nationalparks im Osten und die Lavendelfelder um Furano ist ein Auto praktisch unverzichtbar.
Ist Hokkaido im Winter für Anfänger geeignet?
Die Skigebiete sind gut erschlossen und haben englischsprachige Schulen, besonders Niseko. Die Straßen sind allerdings vereist, weshalb Mietwagen im Winter nur mit Erfahrung sinnvoll sind.
Was sollte man in Hokkaido essen?
Miso-Ramen mit Butter und Mais, Genghis Khan mit Lamm vom Grill, Seeigel und Königskrabbe von den Märkten sowie die Milchprodukte der Insel, für die Hokkaido landesweit bekannt ist.
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