Die kurze Antwort
Kleiner Fischmarkt im Zentrum – Königskrabbe, Seeigel und Lachsrogen, direkt zum Frühstück auf Reis.
Haarkrabbe und Königskrabbe, Seeigel, Jakobsmuscheln, Lachsrogen: Was Hokkaidos Küsten hergeben, liegt hier auf Eis – mitten in Sapporo. Mit genau diesem Sortiment versorgt der Nijō-Markt die Stadt seit über hundert Jahren.
Gegessen wird gleich zwischen den Ständen. Mehrere Lokale servieren Kaisen-don, eine Reisschale unter einer dicken Schicht roher Meeresfrüchte, und zwar schon ab dem frühen Morgen. Der Markt ist deshalb für viele Besucher weniger ein Programmpunkt als eine Frühstücksadresse.
Der Einkauf funktioniert auch ohne Japanisch: Die Verkäufer sprechen genug Englisch dafür, und probieren lassen sie fast immer – die Frage, ob man Seeigel mag, klärt sich also vor dem Kauf. Preislich bewegt sich der Markt im mittleren Bereich.
Krabben sucht man sich lebend aus dem Wasserbecken aus und lässt sie direkt am Stand kochen.
Früh kommen lohnt sich: Nach dem Andrang am Vormittag wird die Ware knapp.
Viele Händler verschicken Einkäufe gegen Aufpreis, sodass man nichts durch die Stadt tragen muss.
Neben Fisch liegt Hokkaidō-Obst aus, etwa Melonen, Trauben und Äpfel, im Sommer auch Mais.
Im Winter stehen zwar Heizstrahler bereit, warme Kleidung braucht es trotzdem.
Davor & danach
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Fragen
Eine Reisschale unter einer dicken Schicht roher Meeresfrüchte. Am Nijō-Markt servieren sie mehrere Lokale zwischen den Ständen, gefüllt mit dem, was der Markt selbst führt – Krabbe, Seeigel, Jakobsmuscheln, Lachsrogen.
Ja. Die Lokale zwischen den Ständen servieren ihre Kaisen-don bereits ab dem frühen Morgen, sodass hier eine vollwertige Mahlzeit möglich ist, lange bevor die üblichen Restaurants der Stadt loslegen.
Der Markt lebt von dem, was Hokkaidos Küsten liefern: Haarkrabbe und Königskrabbe, Seeigel, Jakobsmuscheln und Lachsrogen. Diese Auswahl prägt sowohl die Auslagen als auch die Reisschalen der Lokale.
Für den Einkauf reicht Englisch. Die Verkäufer sprechen genug davon, um Ware, Menge und Preis zu klären – für ein Gespräch über mehr sollte man es allerdings nicht voraussetzen.
Probieren lassen die Verkäufer fast immer. Gerade bei Seeigel oder Lachsrogen ist das praktisch, weil sich der Geschmack schlecht beschreiben lässt und man so vor dem Kauf weiß, worauf man sich einlässt.
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