Was das Haus gut kann
Platz ist das Erste, was auffällt: Zimmer um 36 Quadratmeter sind für ein japanisches Stadthotel ungewöhnlich. Das Personal arbeitet aufmerksam, auch wenn kurzfristig etwas zu organisieren ist. Das Frühstück deckt japanische, westliche und chinesische Küche ab — die Bandbreite ist sein Argument. Dazu kommt der Bade- und Saunabereich mit warmen und kalten Becken.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Die Temperatur im Zimmer ist der wunde Punkt. Die Anlage ist zentral geregelt: In der Übergangszeit heizt sie nur und lässt sich nicht auf Kühlen umstellen, dann wird die Nacht auch bei offenem Fenster warm. Das Haus ist außerdem sichtbar älter — Bad und Einrichtung zeigen es. Und gegen sieben Uhr wird es am Frühstücksbuffet eng, wenn Reisegruppen anrücken.
Wie der Aufenthalt gelingt
Handtücher musst du nicht aus dem Zimmer mitnehmen — am Eingang zum Badebereich liegen welche bereit. Die Sauna meidest du besser gegen 22 Uhr: Bei wenigen Waschplätzen entsteht dort Wartezeit. Fürs Frühstück gilt dasselbe, wer nach der ersten Welle kommt, hat mehr Ruhe. Der Flughafenbus hält direkt am Haus. Wäsche wäschst du außer Haus, ein Waschsalon liegt wenige Gehminuten entfernt.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt zu Reisenden, die Fläche und Bad höher gewichten als Baujahr und Design. Das sind Familien mit viel Gepäck, Autoreisende, die das Parkhaus unter dem Gebäude nutzen, und alle, die nach dem Tag lieber in ein großes Becken steigen als in eine Duschkabine. Wer dagegen abends zu Fuß ins Ausgehviertel will oder auf eine selbst regelbare Klimaanlage angewiesen ist, sucht besser weiter.

































