Platz im Zimmer, Lounge und Frühstück
Drei Dinge tragen den Aufenthalt. Erstens der Platz, allerdings nicht überall: Ein Teil der Zimmer fällt größer aus als in vielen Häusern in Tokio, mit klassischem Zuschnitt aus Schreibtisch, Stauraum und Waschplatz. Zweitens die Lounge, in der nachmittags Snacks und abends auch Bier, Wein und Spirituosen ohne Aufpreis ausgeschenkt werden — für viele das entscheidende Argument. Drittens das Frühstück mit Hokkaido-Spezialitäten wie Suppencurry und einer Ecke, an der du dir Ramen selbst zubereitest. Auch die Anbindung passt.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenzen liegen beim Personal und bei den Abläufen. Der Service stimmt meist, aber nicht immer: An der Rezeption ist das Englisch trotz internationaler Marke sehr begrenzt, Auskünfte fallen unbeholfen aus, und der Check-in kann dauern. Bei der Ausstattung fehlt es im Detail — Pflegeartikel liegen im Zweibettzimmer nur für eine Person bereit. Und die Lounge ist an langen Wochenenden überfüllt.
Wie der Aufenthalt gelingt
Vom Flughafen New Chitose fährt ein Bus direkt ans Haus — er hält allerdings am hinteren Eingang, und morgens sind die Rückfahrten dünn getaktet. Mit viel Gepäck planst du für den Weg in die Innenstadt Taxi oder Auto ein, denn das Haus liegt etwas abseits der Achse zum Bahnhof Sapporo. Die Tiefgarage ist geräumig; das Parkticket kontrollierst du beim Auschecken lieber zweimal. Trinkwasser gibt es nicht im Zimmer, sondern am Automaten auf der Etage. Für die Lounge hältst du die Zimmerkarte griffbereit.
Für wen das Haus passt
Passend ist die Adresse für Reisende mit Mietwagen und für alle, die den Abend lieber im Haus ausklingen lassen als in der Stadt — genau darauf zahlt die Lounge ein. Auch als erste oder letzte Station einer Hokkaido-Rundreise eignet sich das Haus, weil der Flughafenbus direkt hält. Weniger passend ist es für Gäste, die abends kurze Wege zu Restaurants erwarten, und für alle, die auf reibungslose Verständigung in Englisch angewiesen sind. Wer nur ein günstiges Bett sucht, zahlt hier Ausstattung mit, die er nicht nutzt.

































