Die kurze Antwort
Enge Gasse in Susukino mit einem Dutzend Ramen-Läden nebeneinander – Sapporo-Stil mit Miso und Butter.
Miso-Ramen ist eine Sapporoer Erfindung: eine kräftige Brühe mit Miso, dicke gewellte Nudeln, Mais und häufig ein Stück Butter obenauf, das langsam schmilzt. Bei minus zehn Grad draußen ergibt das Sinn – und in der Ramen Yokochō steht genau diese Schüssel ein Dutzend Mal nebeneinander.
Die Gasse liegt in Susukino, dem Ausgehviertel der Stadt, und besteht aus etwa einem Dutzend winziger Läden, die direkt aneinandergereiht sind. Jeder kocht seine eigene Variante, jeder hat acht bis zehn Plätze, meist an einer Theke, an der man neben Fremden sitzt. Die Entscheidung fällt deshalb vor Ort: Welcher Laden gerade einen freien Hocker hat, zählt oft mehr als der Vergleich der Karten.
Weil Susukino ein Ausgehviertel ist, geht der Betrieb bis tief in die Nacht. Wer zu mehreren unterwegs ist, sollte damit rechnen, sich auf zwei Läden aufzuteilen – für eine Gruppe an einem Tresen reichen acht bis zehn Plätze selten aus.
Einheimische kommen gern als letzte Station nach einem Abend in den Bars von Susukino hierher.
Alteingesessene Läden mit klassischem Geschmack stehen Tür an Tür mit solchen, die neue Varianten wagen.
Der Eingang liegt im Erdgeschoss des N-Grande-Gebäudes, rund drei Gehminuten von der U-Bahn-Station Susukino.
Die Gasse begann 1951 als Ladenzeile neben einem Kino und steht seit 1971 an ihrem heutigen Platz.
Davor & danach
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Fragen
Sapporo hat die Miso-Ramen erfunden: eine kräftige Brühe mit Miso, dazu dicke gewellte Nudeln, Mais und häufig ein Stück Butter obenauf, das in der heißen Schüssel langsam schmilzt.
Die Butter schmilzt langsam in der heißen Miso-Brühe und macht sie noch gehaltvoller. In einer Stadt, in der es draußen minus zehn Grad haben kann, ist das weniger Spielerei als praktischer Kälteschutz von innen.
Es sind etwa ein Dutzend winziger Betriebe, direkt aneinandergereiht. Jeder kocht seine eigene Variante der Sapporo-Ramen, und jeder hat nur acht bis zehn Plätze – man wählt also weniger ein Restaurant als einen freien Hocker.
Ja. Die Ramen Yokochō liegt mitten in Susukino, dem Ausgehviertel von Sapporo, und der Betrieb läuft entsprechend bis tief in die Nacht weiter.
Nur mit Aufteilung. Bei acht bis zehn Plätzen pro Laden bekommt eine Gruppe kaum gemeinsam einen Tresen – üblicher ist es, sich auf zwei oder drei benachbarte Läden zu verteilen und sich danach in der Gasse wieder zu treffen.
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