Bad, Frühstück und die oberen Etagen
Drei Stärken kehren wieder. Erstens das große Gemeinschaftsbad im Haus, das selbst am Abend nicht überfüllt ist. Zweitens das Frühstücksbuffet, dessen Auswahl so breit ist, dass ein Morgen nicht reicht. Drittens die Zimmer: sauber, großzügig geschnitten und aus den oberen Stockwerken mit Aussicht. Dazu die Einrichtung im historisierenden Wiener Stil, die für manche allein schon der Buchungsgrund ist.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Schwächen sind gestreut, nicht gebündelt: Was auffällt, bleibt der Einzelfall, und die Sauberkeit stimmt durchgehend. Teuer wird es, wenn du das Frühstück erst nachträglich dazubuchst — 4.000 Yen pro Mahlzeit sind dann fällig. Buch es deshalb besser gleich mit dem Zimmer.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der nützlichste Hinweis betrifft das Gemeinschaftsbad: Über den Fernseher im Zimmer rufst du ab, wie voll es gerade ist — das erspart dir das Warten vor Ort. Kurz nach sieben Uhr morgens ist es am vollsten. Wer Wert auf Aussicht legt, fragt gezielt nach einer hohen Etage. Pflegeartikel für Damen liegen nicht im Zimmer aus, sondern werden an der Rezeption ausgegeben. Der Aufzug wählt die Etage automatisch anhand der Zimmerkarte. Und im Spa-Bereich sind viele Treppen zu bewältigen.
Für wen das Haus passt
Das Haus spielt seine Stärken bei längeren Aufenthalten aus: Bad, Frühstück und ein ruhiges Zimmer in oberer Etage ergeben zusammen eine Basis, von der aus sich Sapporo zu Fuß und mit der Bahn erkunden lässt. Auch im Winter wird es empfohlen, weil das Gebäude durchgehend warm ist. Wer eine schlichte, moderne Ausstattung sucht, wird mit dem historisierenden Stil wenig anfangen können — er ist für viele Gäste aber genau der Grund, hier zu buchen.

































